Feuchtfröhlich, beschwingt und lecker: das Wochenende auf dem #ERBENROOF

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Ein weiteres wundervolles Wochenende in der ERBEN Rooftop Winebar liegt hinter uns. Für alle, die nicht dabei sein konnten, nachfolgend ein kurzer Überblick, was sich diesmal über den Dächern von Berlin-Neukölln zugetragen hat. Allen, die zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben, ein ganz herzliches Dankeschön. Ihr wart großartig!

Ran an die Salatbar: Wein-Pairing-Workshop mit Linda Lezius

Dass Salat und Wein ganz hervorragend miteinander harmonieren, zeigt uns aktuell ja gerade Christina, unsere Gast-Bloggerin im Monat August hier in der ERBEN Gemeinschaft. Um das Thema auch in der ERBEN Rooftop Winebar aufs Tapet bzw. auf den Teller zu bringen, hatten wir uns am Donnerstag Linda Lezius eingeladen. Linda bezeichnet sich selbst als Foodakrobatin und hat eine ausgeprägte Vorliebe für Frisches, Verspieltes und für Wein, was sie den begeisterten Workshop-Teilnehmern eindrucksvoll unter Beweis stellte. Fazit: Super inspirierend und superlecker!

Urban Wine-Making: Von Stadtwinzern und Großstadtreben

Der Freitagabend stand dann ganz im Zeichen der Stadtwinzer. Denn was nur Wenige wissen: Wein wird in Deutschland nicht nur in den klassischen Anbaugebieten wie an der Mosel angebaut, sondern auch in vielen Städten. Berlin zum Beispiel ist seit diesem Jahr offizielles Weinanbaugebiet und in Köln hat gerade die erste Stadtkellerei gegründet. Werden Weinreben also zukünftig bald in allen in Großstädten wachsen? Und welche Reben eignen sich fürs Stadtwinzern? Zur Beantwortung dieser und anderer Fragen hatten wir uns erfahrene Stadtwinzer wie Viktor Sucksdorf eingeladen, der in der Nachbarschaft der ERBEN Rooftop Winebar, in Berlin-Neukölln, auf einer Brachfläche Wein anbaut. Ein hochspannender Abend, bei dem Christian Storck, Winemaker im Hause F.W. Langguth Erben, so manch fruchtbaren Kontakt knüpfen konnte. Aber dazu später mehr.

Swingin‘ ERBEN Rooftop Weinbar 

Bereits zum zweiten Mal waren am Samstag DJ Impulse alias Jörg Heidemann und seine Swing-Community zu Gast auf dem #erbenroof. Nach dem ersten Abend vor zwei Wochen hatte es so viel positives Feedback gegeben, dass wir uns spontan für eine Zugabe entschlossen haben. Buchstäblich aus heiterem Himmel wurden wir diesmal zu Beginn von einem kräftigen Gewitter heimgesucht. Unser ERBEN Gemeinschafts-Mitglied Jens Schommer war gerade zu Gast und  hat die Szenerie mit seiner Kamera eingefangen. Vielen lieben dank, Jens, für die tollen Bilder. Die meisten der anwesenden Tänzer ließen sich auch nicht lange von ihrer Leidenschaft abhalten und es wurde einfach um die Pfützen herumgetanzt.

Am Donnerstag ab 18:00 Uhr haben wir wieder geöffnet. Eines der Highlights am kommenden Wochenende ist übrigens die lange Sternschnuppennacht am Samstag unter dem Motto „Wünsch dir Wein“! 

See you on the #erbenroof!

All-time-favorite: Gurkensalat

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Liebe ERBEN Gemeinschaft,

es gibt nichts Leckereres als einen Gurkensalat.

Es gibt nichts Heimtückischeres als einen Gurkensalat.

Isso.

Im ersten Moment denkt man: Tja, Gurkensalat, das ist doch keine große Zauberei. Gurke in Scheiben schneiden, Dressing dazu – und fertig gewuppt ist das Ganze.

Leider nein, leider gar nicht.

Eine frische Schlangengurke ist fürchterlich lecker und so herrlich erfrischend, aber sobald man sie zu einem Salat verarbeiten möchte, neigt sie plötzlich zu anstrengender Divenhaftigkeit. Man muss wissen: Eine Gurke besteht zu über 95 % aus Wasser. Weil viele trotzdem einfach drauf los hobeln – und sich nicht, wie die Lebensmittelindustrie, mit Chemie behelfen –, ist Gurkensalat häufig eine fade, suppige, geschmacksarme Angelegenheit. Wenn man es richtig machen will, hat man also zwei Möglichkeiten:

  1. Man entfernt das Kerngehäuse der Gurke (also den inneren, weichen Teil).
  2. Man knetet etwas Salz in die Gurkenscheiben – das entwässert – und gießt das Wasser anschließend ab.

Ich bin da immer etwas unentschieden. Lösung 1 produziert Abfall, wenn man den inneren Teil nicht essen mag, Lösung 2 ist etwas umständlich. Ich entscheide also je nach Laune.

Wo ich aber nicht, nie und niemals mit mir reden lasse: Das Dill-Dressing! Dill und Gurke passen einfach zusammen wie nichts anderes.

Am allerallerallerwichtigsten ist jedoch, dass ihr eine wirklich gute Gurke kauft. Am besten aus dem eigenen Garten oder vom Hofladen. Lasst die labberigen Dinger mit den weichen Enden links liegen. Die Gurkenzeit ist jetzt, im Hochsommer, die Gurken sind dick und prall und warten darauf, von euch zu köstlichen Salaten verarbeitet zu werden.

So ein Gurkensalat passt ja auch zu fast allem. Vor allem aber zu einfachen Kartoffelgerichten (Kartoffelpü, Salzkartoffeln, Pellkartoffeln) und Spiegelei oder paniertem Fischfilet. Dazu ein schönes Glas Weißwein – vielleicht ja den ERBEN Grauburgunder trocken, der passt ideal zur Hausmannskost – und das Abendessen ist gerettet.

Klassischer Gurkensalat mit traditionellem Dill-Dressing

Rezept für 2–4 Portionen

Zutaten

1 schöne, feste Schlangengurke

2–5 Zweige Dill (je nachdem, wie dillig ihr es mögt)

1,5 EL Olivenöl

2 EL Kräuteressig oder weißer Balsamico

1 EL Zucker

1–2 EL Wasser

1 kleine Zwiebel

Salz

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Gurke in dünne Scheiben schneiden oder (viel besser!) hobeln. Mit Salz bestreuen und sanft verkneten; anschließend in ein Sieb geben und dieses über der Spüle oder einer Schüssel ca. 10 Minuten abtropfen lassen. In der Zwischenzeit das Dressing zubereiten.
Dill waschen und trocken schütteln, fein schneiden. Zwiebel in feine Würfel schneiden. Beides mit Öl, Kräuteressig, Wasser, Zucker, wenig Salz (denkt dran, da ist schon welches an der Gurke) und Pfeffer in einem alten Einmachglas mit Deckel kräftig miteinander durchschütteln.

Gurken erneut sanft ausdrücken, aber nicht übertreiben. In eine Schüssel geben, das Dressing darüber gießen und mit üblichem Salatbesteck unterheben.

Sofort servieren! Guten Appetit!