An die Zangen, fertig, los: ERBEN lädt zum Foodblogger-Award BBQ & Grill

Nach einem Jahr Pause geht unser ERBEN Foodblogger-Award in die zweite Runde. Passend zum hervorragenden Sommerwetter haben wir diesmal ein Thema gewählt, das in der ERBEN Gemeinschaft bereits eine langjährige Tradition hat: BBQ & Grill. Denn Kenner wissen: Mit ERBEN wird jeder Grillabend zum Fest!

Wer mitmachen möchte muss jedoch kein ausgewiesener Grill & BBQ-Blogger sein: Eingeladen sind alle Foodies die Lust haben, ein Rezept einzureichen. Alles was ihr braucht ist eine Idee und einen Blog beziehungsweise einen YouTube- oder einen Instagram-Kanal, in dem ihr eure Kreation veröffentlicht.

Die leckersten Vorschläge werden in einem zweistufigen Wettbewerb gekürt: Im ersten Schritt wählt unsere fachkundige Jury, bestehend aus vier namhaften Barbeque-Experten, die Finalisten aus. In der Jury vertreten sind Thorsten von bbqpit.de, Anja von die-frau-am-grill.de, Thomas von baconzumsteak.de und Christian von westwood-bbq.de, die ihrerseits schon zu unserem Rezepte-Wettstreit aufgerufen haben. Über die Sieger entscheidet dann im zweiten Schritt ganz allein ihr, liebe Mitglieder der ERBEN Gemeinschaft, per Voting.

Der Gewinner heimst nicht nur jede Menge Ruhm und Ehre und den Titel ERBEN Foodblogger für BBQ & Grill ein, sondern auch ein Wochenende an der schönen Mosel, der Heimat unserer ERBEN Weine. Der Einsendeschluss für eure Grillrezepte ist der 31. Juli 2018. Also, an die Zangen, fertig, los!

Jetzt Rezept einreichen!

Albóndigas en Salsa de Tomate

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Liebe ERBEN Gemeinschaft,

heute gibt es das dritte Rezept für euren Tapas-Abend. Ein absoluter Klassiker sind die kleinen Bällchen aus Hackfleisch in pikanter Tomatensauce. Wahlweise könnt ihr die Albóndigas auch aus Rinderhackfleisch herstellen, dann schmecken sie noch etwas pikanter.

Albóndigas en Salsa de Tomate
(Pikante Hackfleischbällchen in Tomatensauce)

Für 4 Personen

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen, frisch

350 g gemischtes Hackfleisch

1,5 TL Oregano, gerebelt

2 EL Semmelbrösel

Olivenöl

1 Rosmarinzweig

1 Schuss Sherry

400 g Polpa (stückige Tomaten aus der Dose)

4 Nelken

¼ TL Kreuzkümmel

1 Msp. Zimt

1 TL Aceto Balsamico

Paprikapulver, scharf

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

Für die Hackfleischbällchen Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Jeweils die Hälfte zusammen mit dem Hackfleisch, dem Oregano und den Semmelbröseln in eine Schüssel geben. Die Hackfleischmasse mit Salz und Pfeffer würzen und alles zu einer gleichmäßigen Masse verkneten. Aus der Hackfleischmasse 16 kleine Bällchen formen. Die Bällchen in heißem Öl in einer beschichteten Pfanne in ca. 3–4 Minuten rundum goldbraun anbraten. Sie dürfen innen noch roh sein.

Für die Sauce etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen, den Rosmarinzweig waschen und trockenschütteln sowie die restlichen Zwiebel- und Knoblauchwürfel mit dem Rosmarinzweig im Öl andünsten. Mit Sherry ablöschen, dann die Tomaten mit den Nelken, Kreuzkümmel und Zimt dazugeben. Die Sauce ca. 5–10 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Dann mit Aceto Balsamico, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken und die Hackfleischbällchen dazugeben. Die Bällchen in der Sauce ca. 5 Minuten gar ziehen lassen, dann heiß servieren.

Guten Appetit!

Almejas y Gambas al ajo y Perejil

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Liebe ERBEN Gemeinschaft,

heute darf ich euch mein zweites Rezept vorstellen. Es gibt Muscheln mit Garnelen in einem feinen Sud aus Weißwein, Knoblauch und Petersilie. Am besten kauft ihr dazu ein frisches Baguette, das ihr dann, nach Belieben leicht geröstet, in den Sud tunken könnt. Ich habe das Glück, dass ich Fisch und Meeresfrüchte superfrisch beim Fischhändler auf unserem Markt kaufen kann. Wenn ihr also die Gelegenheit habt, bei einem guten Fischhändler einzukaufen, dann macht das! Die Qualität und der Geschmack sind einfach unbezahlbar.

Almejas y Gambas al ajo y Perejil
(Muscheln und Garnelen mit Knoblauch und Petersilie)

Für 4 Personen
500 g Muscheln (z. B. Vongole)
16 Riesengarnelen (mit Schale, entdärmt)
4 EL Olivenöl
½ Roscoff-Zwiebel oder 1 Schalotte
5 Knoblauchzehen
1 TL Mehl
200 ml ERBEN Riesling

1 kleine Chilischote
4 EL frische, gehackte Petersilie
Salz

frisch gemahlener Pfeffer
frisches Baguette

Die Muscheln für ca. 15 Minuten in kaltes Wasser legen, so wird der Sand ausgespült. Muscheln anschließend unter kaltem Wasser gründlich abspülen. Bereits geöffnete Exemplare oder solche, die sich beim Daraufklopfen nicht fest schließen, entsorgen. Garnelen unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen.

1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Garnelen in die Pfanne geben und von beiden Seiten jeweils ca. 1 Minute anbraten, anschließend herausnehmen und beiseitestellen. Restliche 3 EL Olivenöl in die Pfanne geben und erhitzen.
Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel in feine Würfel, Knoblauch in sehr dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne geben und unter Rühren anschwitzen, bis sie glasig sind. Das Mehl hinzufügen und gut verrühren. Den Weißwein hinzugeben und aufkochen lassen.

Die Chilischote klein hacken, nach Belieben die Kerne entfernen. Die Muscheln zusammen mit dem Chili in die Pfanne geben. Die Pfanne leicht schwenken, sodass sich die Muscheln mit den Zwiebeln vermischen. Die Muscheln abgedeckt ca. 5 Minuten garen, dabei nach der Hälfte der Garzeit einmal den Deckel abheben und die Pfanne schwenken. Die Muscheln sind fertig, wenn sie sich geöffnet haben. Geschlossene Exemplare aussortieren, dann die Garnelen zusammen mit der gehackten Petersilie zu den Muscheln geben und alles ein weiteres Mal durchschwenken.
Die Meeresfrüchte mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren.

Dazu schmeckt frisch aufgeschnittenes Baguette.

Lasst es euch schmecken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Croquetas de Jamón y Queso

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Liebe Mitglieder der Erben-Gemeinschaft,

ich heiße Nileen Marie und bin Foodbloggerin, Foodfotografin und Kochbuchautorin aus München. Meine süßen und herzhaften Rezepte zeige ich auf meinem Foodblog Schätze aus meiner Küche. Eine ganz große Foodliebe habe ich vor ein paar Jahren zu Tapas entwickelt. Die verschiedenen Häppchen, die bunt auf kleinen Tellern und in Schälchen serviert werden, haben es mir besonders angetan. Ich finde sie einfach herrlich für gesellige Abende mit Familie und/oder Freunden. Ein Krug frische Sangria dazu und der Tapas-Abend ist perfekt.

Tapas werden oft mit Sommer, Urlaub und mediterraner Küche verbunden, denn Tapas haben in Spanien ihren Ursprung. Aber gerade an kalten Winterabenden ist ein gemütlicher Tapas-Abend Balsam für die Seele und macht großen Spaß!
Damit auch ihr einen solchen Tapas-Abend verbringen könnt, habe ich euch im Februar ein paar Rezepte für superleckere Tapas mitgebracht. Mehr Rezepte für euren Tapas-Abend findet ihr auch auf meinem Foodblog.

Mein erstes Rezept sind feine Kroketten aus einer cremigen Béchamelmasse, verfeinert mit würzigem Serranoschinken und feinem Manchegokäse. Dazu gibt es eine feine Cocktailsauce zum Dippen.

Croquetas de Jamón y Queso
(Kroketten mit Serranoschinken und Käse)

Für ca. 18 Stück
Für die Kroketten:
40 g Butter
¼ Zwiebel
3 Scheiben Serranoschinken
600 ml Milch
45 g Mehl Typ 405 + 2 EL Mehl für die Panade
15 g Manchegokäse
Salz
Frisch gemahlener Pfeffer
Muskatnuss
1 Ei
4–5 EL Semmelbrösel oder Paniermehl
Pflanzenöl zum Ausbacken

Für die Cocktailsauce:
4 EL gute Mayonnaise
1 EL Tomatenmark
1–2 EL Ketchup
1 Knoblauchzehe, frisch
Paprikapulver, scharf
Salz
Frisch gemahlener Pfeffer

Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Zwiebeln in den Topf geben und unter Rühren darin anschwitzen. Den Serranoschinken klein hacken und ebenfalls in den Topf geben. Ebenfalls einige Minuten anschwitzen. Dann das Mehl hinzugeben und unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten anschwitzen.

Die Milch langsam in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren in den Topf geben. So entsteht eine feine, leicht cremige Béchamelsauce. Die Sauce einmal aufkochen lassen, dann unter regelmäßigem Rühren ca. 30–40 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Den Manchegokäse reiben und unter die entstandene Krokettenmasse rühren. Die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, dann in eine flache Form geben.
Die Krokettenmasse mit Frischhaltefolie (direkt auf der Oberfläche) abdecken und für mindestens drei Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Aus der Krokettenmasse kleine Kroketten oder Kugeln formen. Das geht am besten mit leicht bemehlten Händen.

2 EL Mehl in einen Teller geben, das Ei in einer Schüssel verquirlen und die Semmelbrösel auf einem weiteren Teller verteilen. Die geformten Kroketten nacheinander im Mehl wenden, durch das Ei ziehen und in Semmelbröseln wenden.

Für die Cocktailsauce, die Mayonnaise mit dem Tomatenmark und dem Ketchup verrühren. Die Knoblauchzehe schälen, fein hacken und unter die Sauce rühren. Die Sauce mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Pflanzenöl ca. 1 cm hoch in eine große, tiefe Pfanne geben und erhitzen. Die richtige Temperatur zum Ausbacken ist erreicht, wenn an einem Holzstäbchen, das in das heiße Öl gehalten wird, kleine Bläschen aufsteigen.
Die Kroketten portionsweise im heißen Öl ca. 1–2 Minuten ausbacken, bis sie goldbraun und knusprig sind. Kroketten anschließend auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm mit dem Dip servieren.
Guten Appetit!

 

Knusper-Pizza mit Pastinake, Haselnüssen und Thymian

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Liebe Erben-Gemeinschaft,

gerade jetzt, wo es (zumindest gefühlt) nochmal richtig knackig kalt draußen ist, braucht mein Körper Seelenfutter!

Ein Essen, das einfach richtig glücklich macht, lecker ist und man dafür am besten nicht noch Stunden in der Küche stehen muss. Mein letztes Rezept, das ich euch hier mitgebracht habe, war ja zugegebenermaßen ein bisschen aufwändiger, aber es gibt auch einfach diese Tage, da muss es schnell gehen! Egal, ob man nach Feierabend nicht mehr so viel Zeit hat oder keine Lust … Da hab ich heute was für euch :-)

Es gibt eine leckere Knusper-Pizza mit Pastinaken, gerösteten Haselnüssen, Thymian und einem Hauch Honig! Knusprig-krosser Boden, cremiger Belag, ein schöner Crunch mit den Haselnüssen und eine tolle Geschmackskombination der nussigen Pastinake mit Thymian und dem Honig. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber MMHHHH …!

Weiter unten im Rezept erfahrt ihr, wie easy-peasy das ist!

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Die Pastinake (auch so ein Wintergemüse der Marke „optisch unscheinbar“), ist eines meiner liebsten Gemüse in der kalten Zeit! Von der Verwendung her ist sie vergleichbar unkompliziert wie eine Karotte, aber sie hat so ein mildes-nussiges Aroma! Hier auch der Vergleich zu ihrer Schwester, der Petersilienwurzel (rechts im Bild), die ihr von weitem doch recht ähnlich ist, aber wesentlich bleicher daherkommt …

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Hier mein Rezept für euch:

Knusper-Pizza mit Pastinake, Haselnüssen und Thymian

Rezept für zwei Personen als Hauptgericht in einer rechteckigen Tarteform:

1/2 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
etwas Fett für die Form
100 g Crème fraîche
1/2 EL Milch
1 Handvoll Haselnüsse
1 Pastinake (ca. 175 g)
1 kleines Bund frischer Thymian
1 EL Honig
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salz

Zubereitung:
Die Pastinake mit dem Sparschäler schälen und den Blätteransatz wegschneiden. Nun die Pastinake in möglichst dünne Scheiben schneiden bzw. mit einem Gemüsehobel hobeln.

Den Ofen auf 200° Ober-Unterhitze vorheizen. Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Die Pastinakenscheibchen für ca. 4 Minuten im Wasser blanchieren, bis sie weich sind. Sofort mit einer Siebkelle abseihen und gut abtropfen lassen. Die Scheiben mit Küchenkrepppapier trocken tupfen.

Nun die gewünschte Form gründlich fetten. Ich habe eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden in der Größe 35×12 cm verwendet. Alternativ kann die Pizza aber auch einfach auf einem mit Backpapier belegten Backblech backen.

In die gefettete Form nun den Blätterteig legen und etwas andrücken. Die Seiten, falls sie überstehen etwas einrollen. Die Crème fraîche mit der Milch glattrühren und nun die Pizza damit gleichmäßig bestreichen.

Die Haselnüsse grob hacken. Die Blättchen von den Thymianzweigen abstreifen.

Nun die vorgekochten Pastinakenscheiben auf der Pizza verteilen. Die gehackten Haselnüsse und die Thymianblättchen darüber streuen.

Nun die Pizza für ca. 15–20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. In den letzten Minuten den Honig darüberträufeln.

Die Pizza, sobald sie knusprig und fertig gebacken ist, aus dem Ofen nehmen und sofort servieren.

Guten Appetit!

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Lauwarmer Rosenkohlsalat mit Linsen-Apfeldressing und karamellisierten Walnüssen

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Liebe Erben-Gemeinschaft,

nachdem wir so langsam im neuen Jahr angekommen sind, hat natürlich längst jeder so seine guten Vorsätze gefasst (mancher vielleicht schon verworfen). Oder wie sieht es bei euch aus?

Nach so vielen Feiertagen, an denen man so schön geschlemmt hat, habe ich aber auch mal wieder große Lust auf ein bisschen was Grünes – so mit Vitaminen ;-) Aber nicht, dass wir jetzt hier einfach nur einen simplen Salat essen. Heute gibt’s nämlich einen lauwarme Rosenkohlvariation mit einem Linsen-Apfeldressing und karamellisierten Walnüssen. Schön winterlich, aber trotzdem wird man auf jeden Fall satt!

Du magst keinen Rosenkohl? Dann teste mal diesen Salat! Rosenkohl kann nämlich viel mehr, als nur schnödes, verkochtes Beilagengemüse sein, wie man es vielleicht als Kind schon nicht mochte!

Das Gute an diesem Rezept: Das Dressing lässt sich prima vorbereiten, sodass ihr euch nur noch um die Walnüsse und den Rosenkohl kümmern musst! Das ist zugegeben ein bisschen Arbeit, da für den Salat die Blättchen gebraucht werden, aber es ist ein echt tolles Geschmackserlebnis, das ihr ausprobieren müsst!

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Zutaten für vier Personen als Beilage:

500 g Rosenkohl (ungeputzt gewogen)

1 Prise Zucker

1 Schalotte

1/2 EL Olivenöl zum Anbraten

100 g Pardina- oder Belugalinsen

300 ml Gemüsebrühe

1 Handvoll Walnusskerne

1 gehäufter Esslöffel Zucker

1 kleiner Apfel (säuerliche Sorte, z. B. Braeburn)

1 EL Zitronensaft

3 EL Olivenöl

3 EL Apfelessig

1 EL mittelscharfer Senf

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Salz zum Abschmecken

1 Handvoll Walnusskerne

1 gehäufter Esslöffel Zucker

1 EL Butter

Zubereitung:

Den Rosenkohl waschen und putzen. Hierbei die äußeren, unansehnlichen Blätter und den Strunk unten wegschneiden. Nun die einzelnen Blättchen ablösen und beiseite legen.

Zunächst die Schalotte schälen und möglichst fein würfeln. In einem kleinen Topf das Olivenöl zum Anbraten erhitzen und die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Nun die Linsen zugeben, ganz kurz unter Rühren mitrösten und dann sofort mit der Gemüsebrühe ablöschen. Auf keinen Fall während des Kochens Salz zugeben – das würde sich negativ auf die Kochzeit auswirken oder die Linsen würden gar nicht weich. Die Linsen in ca. 30 Minuten gar kochen.

Nun für die karamellisierten Walnüsse eine Pfanne ohne Zugabe von Fett erhitzen. Darin die Walnusskerne von allen Seiten anrösten, sodass sie zu duften beginnen. Die Kerne aus der Pfanne nehmen. Nun den Zucker hineingeben, schmelzen und karamellisieren lassen. Das geht sehr flott – also unbedingt nur unter permanenter Aufsicht. Sobald der Zucker karamellisiert ist, die Walnusskerne dazugeben, kurz durchschwenken, sodass alle Nüsse mit dem Karamell in Berührung kommen und sofort auf ein Stück Backpapier geben und abkühlen lassen. Vorsicht, das Karamell ist sehr heiß, auch wenn es schon nicht mehr in der Pfanne ist.

Sobald das Karamell abgekühlt ist, einfach grob hacken und beiseite stellen.

Nun den Apfel waschen, entstrunken und in möglichst kleine Würfel schneiden. Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, sodass er nicht oxidiert. Aus dem Olivenöl, dem Apfelessig und dem Senf ein Dressing mixen.

Einen ausreichend großen Topf mit Salzwasser und einer Prise Zucker zum Kochen bringen. Hier nun die Rosenkohlblättchen darin für ca. 2–3 Minuten blanchieren, abseihen und sofort unter fließendem, kalten Wasser abschrecken. Die Rosenkohlblätter gründlich abtropfen lassen.

Die gar gekochten Linsen abseihen. Die Linsen mit dem vorbereiteten Dressing vermischen. Die Apfelwürfel unterheben. Das Linsen-Apfeldressing mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Einen Esslöffel Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die Rosenkohlblättchen kurz darin schwenken. Die Rosenkohlblätter nun auf vorgewärmten Tellern verteilen, mit dem Linsen-Apfeldressing beträufeln und mit den karamellisierten Walnüssen bestreut servieren.

Guten Appetit!

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Überbackene Rotwein-Muschelnudeln gefüllt mit Wirsing

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Liebe Erben Gemeinschaft,

ich heiße Eva und blogge auf meinem Food- und Genussblog evchenkocht aus der schönen Pfalz über alles, was ich in meiner Küche so Leckeres koche, backe und brutzele. Meinen Blog und noch viel mehr Rezepte zum Nachkochen findet ihr hier

Ich freue mich sehr, dass ich gerade im noch grauen Januar ein bisschen Farbe auf unsere Teller bringen darf und diesen Monat hier zu Gast bei euch bin! Mehr über mich erfahrt ihr hier.

Gleich zu Beginn habe ich euch einen ganz bunten Teller mit Pasta und viel Gemüse mitgebracht – klingt jetzt erstmal nicht so spannend? Weit gefehlt – die Pasta ist nämlich nur für die Erwachsenen in Rotwein gegart, sodass sie eine tolle Farbe bekommen und gefüllt mit einer würzigen Wirsingfüllung sind. So macht auch Gemüse Spaß und ist ein echter Hingucker!

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Zutaten für die Pasta – für zwei Personen als Hauptgericht:

250 g große Muschelnudeln (auch bekannt als Conchiglie)

300 ml Rote Bete Saft (z. B. aus dem Reformhaus)

300 ml Erben Dornfelder Barrique

400 ml Wasser

2 TL Salz

Für die Füllung:

1/2 EL Butter

1 Schalotte

1/2 Kopf frischer Wirsing

100 ml Gemüsebrühe

4 EL Milch

150 g Ziegenfrischkäse (mild)

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Salz zum Abschmecken

Frisch geriebene Muskatnuss zum Abschmecken

Zusätzlich:

2 kleine Rote Bete-Knollen (roh)

2 EL Olivenöl

schwarzer Pfeffer

Salz

1 handvoll geriebener, kräftiger Bergkäse zum Gratinieren

Zubereitung:

Zunächst für die Füllung die Schalotte schälen und dann fein würfeln. In einer großen Pfanne die Butter erhitzen und die Schalotte glasig dünsten. Den Wirsing putzen, waschen und abtropfen. Die dicken Mittelrippen und den Strunk des Wirsings entfernen und die Blätter in schmale Streifen schneiden. Die Wirsingstreifen nun in die Pfanne zu den Zwiebelwürfelchen geben und unter Rühren anbraten.

Nach ein paar Minuten mit der Gemüsebrühe ablöschen und die Blätter etwas zusammenfallen lassen. Den Wirsing vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Für die Füllung nun den Wirsing in einem geeigneten Gefäß mit der Milch und dem Ziegenfrischkäse mit einem Pürierstab gründlich pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die abgekühlte Wirsing-Mousse nun in einen reißfesten Gefrierbeutel füllen – so lässt sich die Masse später besser in die Nudeln füllen.

Den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Den Rote-Bete-Saft, den Rotwein und das Wasser in einen ausreichend großen Topf geben und zum Kochen bringen. Das Salz hinzufügen und die Pasta nach Packungsanweisung in ca. 8–10 Minuten bissfest kochen. Dabei immer mal wieder umrühren, sodass die Nudeln nicht ankleben und von allen Seiten „Farbwasser“ abbekommen.

Während die Pasta kocht, können die Rote-Bete-Knollen geschält und geputzt werden. Zum Schälen am besten Einmal-Gummihandschuhe tragen, da der Rote-Bete-Saft extrem stark abfärbt. Stiel- und Wurzelansatz der Bete wegschneiden und nun mit einem breiten Gemüsehobel oder einer Mandoline möglichst dünne Scheiben hobeln.

Eine große Auflauffform oder backofenbeständige Platte mit einem Esslöffel Olivenöl fetten. Die Rote-Bete-Scheiben nun fächerartig in dieser Form auslegen. Mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Zwei Esslöffel des Nudelkochwassers aus dem Topf entnehmen und über die Scheiben träufeln.

Die Form nun für ca. fünf Minuten in den vorgeheizten Ofen geben, sodass die Rote Bete schon etwas vorgaren kann.

Nun die Nudeln abseihen und etwas abtropfen lassen. Jetzt jede Muschelnudel mit etwas Wirsingmasse füllen. Einfach den Gefrierbeutel an einer kleinen Ecke aufschneiden und so in jede Nudel spritzen.

Die so gefüllten Nudeln in die Auflaufform auf die vorgegarten Rote-Bete-Scheiben setzen und mit dem Käse bestreuen. Nun die Auflaufform wieder für 5–7 Minuten in den Ofen stellen, bis der Käse geschmolzen und die Pasta gratiniert ist.

Anmerkung: Dieses Gericht lässt sich prima vorbereiten, da die Füllung schon vorab hergestellt werden oder auch die ganze Auflaufform nochmals gekühlt und wieder erwärmt werden kann. Dann einfach kurz vor dem endgültigen Gratinieren erst den Bergkäse darüber geben und überbacken.

Guten Appetit!

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