Albóndigas en Salsa de Tomate

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Liebe ERBEN Gemeinschaft,

heute gibt es das dritte Rezept für euren Tapas-Abend. Ein absoluter Klassiker sind die kleinen Bällchen aus Hackfleisch in pikanter Tomatensauce. Wahlweise könnt ihr die Albóndigas auch aus Rinderhackfleisch herstellen, dann schmecken sie noch etwas pikanter.

Albóndigas en Salsa de Tomate
(Pikante Hackfleischbällchen in Tomatensauce)

Für 4 Personen

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen, frisch

350 g gemischtes Hackfleisch

1,5 TL Oregano, gerebelt

2 EL Semmelbrösel

Olivenöl

1 Rosmarinzweig

1 Schuss Sherry

400 g Polpa (stückige Tomaten aus der Dose)

4 Nelken

¼ TL Kreuzkümmel

1 Msp. Zimt

1 TL Aceto Balsamico

Paprikapulver, scharf

Salz

frisch gemahlener Pfeffer

Für die Hackfleischbällchen Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Jeweils die Hälfte zusammen mit dem Hackfleisch, dem Oregano und den Semmelbröseln in eine Schüssel geben. Die Hackfleischmasse mit Salz und Pfeffer würzen und alles zu einer gleichmäßigen Masse verkneten. Aus der Hackfleischmasse 16 kleine Bällchen formen. Die Bällchen in heißem Öl in einer beschichteten Pfanne in ca. 3–4 Minuten rundum goldbraun anbraten. Sie dürfen innen noch roh sein.

Für die Sauce etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen, den Rosmarinzweig waschen und trockenschütteln sowie die restlichen Zwiebel- und Knoblauchwürfel mit dem Rosmarinzweig im Öl andünsten. Mit Sherry ablöschen, dann die Tomaten mit den Nelken, Kreuzkümmel und Zimt dazugeben. Die Sauce ca. 5–10 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Dann mit Aceto Balsamico, Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken und die Hackfleischbällchen dazugeben. Die Bällchen in der Sauce ca. 5 Minuten gar ziehen lassen, dann heiß servieren.

Guten Appetit!

Almejas y Gambas al ajo y Perejil

muscheln-und-garnelen-mit-knoblauch-und-petersilie

Liebe ERBEN Gemeinschaft,

heute darf ich euch mein zweites Rezept vorstellen. Es gibt Muscheln mit Garnelen in einem feinen Sud aus Weißwein, Knoblauch und Petersilie. Am besten kauft ihr dazu ein frisches Baguette, das ihr dann, nach Belieben leicht geröstet, in den Sud tunken könnt. Ich habe das Glück, dass ich Fisch und Meeresfrüchte superfrisch beim Fischhändler auf unserem Markt kaufen kann. Wenn ihr also die Gelegenheit habt, bei einem guten Fischhändler einzukaufen, dann macht das! Die Qualität und der Geschmack sind einfach unbezahlbar.

Almejas y Gambas al ajo y Perejil
(Muscheln und Garnelen mit Knoblauch und Petersilie)

Für 4 Personen
500 g Muscheln (z. B. Vongole)
16 Riesengarnelen (mit Schale, entdärmt)
4 EL Olivenöl
½ Roscoff-Zwiebel oder 1 Schalotte
5 Knoblauchzehen
1 TL Mehl
200 ml ERBEN Riesling

1 kleine Chilischote
4 EL frische, gehackte Petersilie
Salz

frisch gemahlener Pfeffer
frisches Baguette

Die Muscheln für ca. 15 Minuten in kaltes Wasser legen, so wird der Sand ausgespült. Muscheln anschließend unter kaltem Wasser gründlich abspülen. Bereits geöffnete Exemplare oder solche, die sich beim Daraufklopfen nicht fest schließen, entsorgen. Garnelen unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen.

1 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Garnelen in die Pfanne geben und von beiden Seiten jeweils ca. 1 Minute anbraten, anschließend herausnehmen und beiseitestellen. Restliche 3 EL Olivenöl in die Pfanne geben und erhitzen.
Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel in feine Würfel, Knoblauch in sehr dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne geben und unter Rühren anschwitzen, bis sie glasig sind. Das Mehl hinzufügen und gut verrühren. Den Weißwein hinzugeben und aufkochen lassen.

Die Chilischote klein hacken, nach Belieben die Kerne entfernen. Die Muscheln zusammen mit dem Chili in die Pfanne geben. Die Pfanne leicht schwenken, sodass sich die Muscheln mit den Zwiebeln vermischen. Die Muscheln abgedeckt ca. 5 Minuten garen, dabei nach der Hälfte der Garzeit einmal den Deckel abheben und die Pfanne schwenken. Die Muscheln sind fertig, wenn sie sich geöffnet haben. Geschlossene Exemplare aussortieren, dann die Garnelen zusammen mit der gehackten Petersilie zu den Muscheln geben und alles ein weiteres Mal durchschwenken.
Die Meeresfrüchte mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren.

Dazu schmeckt frisch aufgeschnittenes Baguette.

Lasst es euch schmecken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Croquetas de Jamón y Queso

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Liebe Mitglieder der Erben-Gemeinschaft,

ich heiße Nileen Marie und bin Foodbloggerin, Foodfotografin und Kochbuchautorin aus München. Meine süßen und herzhaften Rezepte zeige ich auf meinem Foodblog Schätze aus meiner Küche. Eine ganz große Foodliebe habe ich vor ein paar Jahren zu Tapas entwickelt. Die verschiedenen Häppchen, die bunt auf kleinen Tellern und in Schälchen serviert werden, haben es mir besonders angetan. Ich finde sie einfach herrlich für gesellige Abende mit Familie und/oder Freunden. Ein Krug frische Sangria dazu und der Tapas-Abend ist perfekt.

Tapas werden oft mit Sommer, Urlaub und mediterraner Küche verbunden, denn Tapas haben in Spanien ihren Ursprung. Aber gerade an kalten Winterabenden ist ein gemütlicher Tapas-Abend Balsam für die Seele und macht großen Spaß!
Damit auch ihr einen solchen Tapas-Abend verbringen könnt, habe ich euch im Februar ein paar Rezepte für superleckere Tapas mitgebracht. Mehr Rezepte für euren Tapas-Abend findet ihr auch auf meinem Foodblog.

Mein erstes Rezept sind feine Kroketten aus einer cremigen Béchamelmasse, verfeinert mit würzigem Serranoschinken und feinem Manchegokäse. Dazu gibt es eine feine Cocktailsauce zum Dippen.

Croquetas de Jamón y Queso
(Kroketten mit Serranoschinken und Käse)

Für ca. 18 Stück
Für die Kroketten:
40 g Butter
¼ Zwiebel
3 Scheiben Serranoschinken
600 ml Milch
45 g Mehl Typ 405 + 2 EL Mehl für die Panade
15 g Manchegokäse
Salz
Frisch gemahlener Pfeffer
Muskatnuss
1 Ei
4–5 EL Semmelbrösel oder Paniermehl
Pflanzenöl zum Ausbacken

Für die Cocktailsauce:
4 EL gute Mayonnaise
1 EL Tomatenmark
1–2 EL Ketchup
1 Knoblauchzehe, frisch
Paprikapulver, scharf
Salz
Frisch gemahlener Pfeffer

Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Zwiebeln in den Topf geben und unter Rühren darin anschwitzen. Den Serranoschinken klein hacken und ebenfalls in den Topf geben. Ebenfalls einige Minuten anschwitzen. Dann das Mehl hinzugeben und unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten anschwitzen.

Die Milch langsam in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren in den Topf geben. So entsteht eine feine, leicht cremige Béchamelsauce. Die Sauce einmal aufkochen lassen, dann unter regelmäßigem Rühren ca. 30–40 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Den Manchegokäse reiben und unter die entstandene Krokettenmasse rühren. Die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, dann in eine flache Form geben.
Die Krokettenmasse mit Frischhaltefolie (direkt auf der Oberfläche) abdecken und für mindestens drei Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Aus der Krokettenmasse kleine Kroketten oder Kugeln formen. Das geht am besten mit leicht bemehlten Händen.

2 EL Mehl in einen Teller geben, das Ei in einer Schüssel verquirlen und die Semmelbrösel auf einem weiteren Teller verteilen. Die geformten Kroketten nacheinander im Mehl wenden, durch das Ei ziehen und in Semmelbröseln wenden.

Für die Cocktailsauce, die Mayonnaise mit dem Tomatenmark und dem Ketchup verrühren. Die Knoblauchzehe schälen, fein hacken und unter die Sauce rühren. Die Sauce mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Pflanzenöl ca. 1 cm hoch in eine große, tiefe Pfanne geben und erhitzen. Die richtige Temperatur zum Ausbacken ist erreicht, wenn an einem Holzstäbchen, das in das heiße Öl gehalten wird, kleine Bläschen aufsteigen.
Die Kroketten portionsweise im heißen Öl ca. 1–2 Minuten ausbacken, bis sie goldbraun und knusprig sind. Kroketten anschließend auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm mit dem Dip servieren.
Guten Appetit!

 

Knusper-Pizza mit Pastinake, Haselnüssen und Thymian

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Liebe Erben-Gemeinschaft,

gerade jetzt, wo es (zumindest gefühlt) nochmal richtig knackig kalt draußen ist, braucht mein Körper Seelenfutter!

Ein Essen, das einfach richtig glücklich macht, lecker ist und man dafür am besten nicht noch Stunden in der Küche stehen muss. Mein letztes Rezept, das ich euch hier mitgebracht habe, war ja zugegebenermaßen ein bisschen aufwändiger, aber es gibt auch einfach diese Tage, da muss es schnell gehen! Egal, ob man nach Feierabend nicht mehr so viel Zeit hat oder keine Lust … Da hab ich heute was für euch :-)

Es gibt eine leckere Knusper-Pizza mit Pastinaken, gerösteten Haselnüssen, Thymian und einem Hauch Honig! Knusprig-krosser Boden, cremiger Belag, ein schöner Crunch mit den Haselnüssen und eine tolle Geschmackskombination der nussigen Pastinake mit Thymian und dem Honig. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber MMHHHH …!

Weiter unten im Rezept erfahrt ihr, wie easy-peasy das ist!

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Die Pastinake (auch so ein Wintergemüse der Marke „optisch unscheinbar“), ist eines meiner liebsten Gemüse in der kalten Zeit! Von der Verwendung her ist sie vergleichbar unkompliziert wie eine Karotte, aber sie hat so ein mildes-nussiges Aroma! Hier auch der Vergleich zu ihrer Schwester, der Petersilienwurzel (rechts im Bild), die ihr von weitem doch recht ähnlich ist, aber wesentlich bleicher daherkommt …

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Hier mein Rezept für euch:

Knusper-Pizza mit Pastinake, Haselnüssen und Thymian

Rezept für zwei Personen als Hauptgericht in einer rechteckigen Tarteform:

1/2 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
etwas Fett für die Form
100 g Crème fraîche
1/2 EL Milch
1 Handvoll Haselnüsse
1 Pastinake (ca. 175 g)
1 kleines Bund frischer Thymian
1 EL Honig
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salz

Zubereitung:
Die Pastinake mit dem Sparschäler schälen und den Blätteransatz wegschneiden. Nun die Pastinake in möglichst dünne Scheiben schneiden bzw. mit einem Gemüsehobel hobeln.

Den Ofen auf 200° Ober-Unterhitze vorheizen. Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Die Pastinakenscheibchen für ca. 4 Minuten im Wasser blanchieren, bis sie weich sind. Sofort mit einer Siebkelle abseihen und gut abtropfen lassen. Die Scheiben mit Küchenkrepppapier trocken tupfen.

Nun die gewünschte Form gründlich fetten. Ich habe eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden in der Größe 35×12 cm verwendet. Alternativ kann die Pizza aber auch einfach auf einem mit Backpapier belegten Backblech backen.

In die gefettete Form nun den Blätterteig legen und etwas andrücken. Die Seiten, falls sie überstehen etwas einrollen. Die Crème fraîche mit der Milch glattrühren und nun die Pizza damit gleichmäßig bestreichen.

Die Haselnüsse grob hacken. Die Blättchen von den Thymianzweigen abstreifen.

Nun die vorgekochten Pastinakenscheiben auf der Pizza verteilen. Die gehackten Haselnüsse und die Thymianblättchen darüber streuen.

Nun die Pizza für ca. 15–20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. In den letzten Minuten den Honig darüberträufeln.

Die Pizza, sobald sie knusprig und fertig gebacken ist, aus dem Ofen nehmen und sofort servieren.

Guten Appetit!

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Schokoladenkuchen – Gâteau au Chocolat

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Liebe ERBEN Gemeinschaft,

es gibt im Internet absurd viele Rezepte für Schokoladenkuchen. Knapp eine Million deutschsprachige Einträge findet man bei Google, 27 Millionen (!) sind es in englischer Sprache. Zwei Tatsachen lassen sich daraus ableiten. Erstens: Menschen lieben Schokoladenkuchen. Zweitens: Geschmäcker sind verschieden. Ich selbst bin nicht besonders wählerisch bei diesem Thema – ganz gleich ob Schokoladencreme, Sacher- oder Imperialtorte, Choco Bolo, Rührkuchen, Schokoladen-Gugelhupf – für die süßen Botschafter bin ich immer und jederzeit zu haben.

In meiner eigenen Küche muss ein Schokoladenkuchen drei Kriterien erfüllen: 1. Er darf nicht zu trocken sein. 2. Er soll verboten sinnlich und verführerisch nach Schokolade schmecken. Und er muss 3. bei meinen Gästen für leuchtende Augen sorgen. Wenn nach dem ersten Stück nicht umgehend die flehende Bitte nach einem zweiten Stück folgt, bin ich unzufrieden.

Interessanterweise waren es weder Kochbücher noch Meister-Chocolatiers, Patissiers oder Sterneköche, bei denen ich das „ultimative Rezept“ fand, sondern es war eine Szene in dem Film CHOCOLAT mit Juliette Binoche, in der sie eine dicke Schokoladencreme anrührt und den fertigen Kuchen zuerst mit Kakaopulver bestäubt und dann mit Mandeln verziert. Das war es, tout simple! Ein relativ einfacher „gâteau au chocolat“, dessen Geheimnis nicht in der Kompliziertheit liegt, sondern in wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Ich habe dann einige Monate mit verschiedenen Rezepten experimentiert und am Ende stand fest: Der hier ist es und kein anderer …

REZEPT SCHOKOLADENKUCHEN

– 200 g beste Bitterschokolade oder ungesüßte, dunkle Kuvertüre
– 150 g Zucker
– 150 g weiche Butter
– 3 große Eier
– 1 EL Mehl (Type550)
– 1 PriseSalz
– dunkles Kakaopulver
– süße Mandelblätter oder frische Beeren (optional)

Schritt 1: Die Schokolade in Stückchen brechen, die Butter und die Hälfte des Zuckers in einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Ideal ist hierfür ein Bain Marie aus Kupfer mit einem dicken Porzellantopf. Den Backofen auf 180° C vorheizen

Schritt 2: In einer Schüssel die Eier und den restlichen Zucker, den EL Mehl sowie eine Prise Salz mit einem Handmixer so lange schlagen, bis eine dicke, feste Creme entstanden ist (mind. 3–4 Minuten). Eine kleine Auflauf- oder Springform mit Butter einfetten und mit Semmelbrösel oder Mehl bestäuben. Überschüssige Brösel / Mehl abklopfen. (Je nach verwendeter Backform kann es nützlich sein, den Boden mit Antihaft- Backpapier zu belegen, damit sich der Kuchen nach dem Backen besser löst)

Schritt 3: Die geschmolzene Butter und Schokolade (die sich wahrscheinlich etwas getrennt haben) glatt rühren, bis eine homogene Flüssigkeit entstanden ist. Diese nun unter ständigem Schlagen unter die Eicreme mischen. Am Ende 1 EL Kakaopulver unterheben und die Schokoladencreme mit dem Handmixer auf höchster Stufe 1 Minute schlagen.

Schritt 4: Die Schokoladenmasse in die Form geben und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Stufe 20 Minuten backen.

Schritt 5: Die Form aus dem Ofen nehmen und den Kuchen in der Form ca. 2 Stunden komplett auskühlen lassen. Der Kuchen, der während des Backens leicht aufgegangen ist, fällt in dieser Zeit wieder in sich zusammen. Den Kuchen nun aus der Form auf eine glatte Platte oder ein Holzbrett stürzen. Kakaopulver in ein Sieb geben und den Kuchen großzügig mit einer dicken Schicht bestäuben.

Wer mag, kann den Kuchen danach noch mit Mandelblättern oder mit Puderzucker bestreuen und im Sommer mit frischen Beeren dekorieren. Ob minimalistisch oder üppig, bleibt dabei Ihrer Fantasie überlassen. So oder so, ist dieser Schokoladenkuchen ein Genuss. Viel Vergnügen!

ERBEN Weihnachtspunsch

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Liebe ERBEN Gemeinschaft,

in neun Tagen ist es so weit: Wir begehen das Fest der Liebe und lassen es uns im Kreis unserer Familien gut gehen. Heute zeige ich euch ein Rezept für ein Getränk, mit dem ihr zauberhaft mit all euren Lieben anstoßen könnt:

ERBEN Weihnachtspunsch

 

Und so wird der Weihnachtspunsch gemacht:

Zutaten

500 ml Rotwein (Erben Dornfelder)

100 ml Orangensaft

1 Stange Zimt

2 Nelken

1 Beutel Früchtetee

100 ml Wasser

2 EL Zucker (oder mehr nach Geschmack)

Außerdem

1 Bio-Orange in Scheiben


Zubereitung

Rotwein, Orangensaft, Zucker und Gewürze in einen Topf geben und einmal aufkochen, dann für mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Den Früchtetee mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen, dann zu den restlichen Zutaten geben, nach Geschmack mit Zucker süßen und wieder erhitzen. Rühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Den heißen Punsch sofort servieren.

Ich wünsche euch allen ein besinnliches Fest und einen wundervollen Rutsch in das neue Jahr!

Eure Steph

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ERBEN Riesling Senf

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Liebe ERBEN Gemeinschaft,

heute darf ich euch mein zweites Rezept zum Thema „XMas auf dem Teller“ vorstellen und dieses Mal wird es herzhaft:

ERBEN Riesling Senf

 

Und so wird dieser fabelhafte Senf gemacht:

Zutaten

150 g helle Senfsaat

40 g dunkle Senfsaat

100 ml Weißweinessig

200 ml Erben Riesling

40 g Honig

1 TL Salz

 

Zubereitung

Die Senfsaat, Wein und Essig in eine Schüssel geben und mit einem Teller abgedeckt für 48 Stunden bei Zimmertemperatur ziehen lassen.
Die Senfmischung inkl. der Flüssigkeit, dem Salz und Honig in einen Standmixer geben und pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Den Senf in saubere, verschließbare Gläser umfüllen und für ca. 2–3 Wochen bei Zimmertemperatur reifen lassen.
Verschlossen sind die Gläser bei Zimmertemperatur ca. 1 Jahr haltbar, angebrochene Gläser sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Guten Appetit!

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ERBEN Spätlese Pralinen

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Liebe Erben Gemeinschaft,

ich bin Steph vom Blog www.kleinerkuriositaetenladen.de und freue mich, im Dezember bei euch Gast sein zu dürfen!

In der Vorweihnachtszeit glühen die Backöfen nicht nur, weil vielerorts Kekse und Plätzchen gebacken werden, sondern auch die Produktion für kulinarische Weihnachtsgeschenke läuft auf Hochtouren. Kulinarische Geschenke müssen gar nicht unbedingt aufwendig oder teuer sein, sondern man kann schon aus einfachen Zutaten sehr schmackhafte Rezepte für jeden Geschmack umsetzen, egal ob süß oder herzhaft. Ein paar meiner Tipps und Tricks werde ich euch hier in den kommenden Wochen verraten. Und wer mehr über mich erfahren möchte, der klickt hier.

Kommen wir zu meinem ersten Rezept: ERBEN Spätlese Pralinen.

Zutaten

200 ml Sahne
1 Prise Salz
300 g weiße Kuvertüre
20 g Butter
100 ml Spätlese

Außerdem

300 g weiße Kuvertüre zum Verschließen und Igeln
50 weiße Trüffelhohlkörper


Zubereitung
Die Spätlese in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze auf ca. 3 EL einreduzieren lassen. Von der Platte ziehen und beiseite stellen.

In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Salz in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen. Die Kuvertüre fein hacken. Die Sahne von der Herdplatte ziehen und die gehackte Kuvertüre nach und nach einrühren. Die Butter dazugeben, zum Schluss die Weinreduktion unterrühren. Die Ganache in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.

Sobald die Ganache erkaltet ist, in einen Spritzbeutel umfüllen und in die Hohlkörper spritzen.

Die restliche Schokolade im Wasserbad erwärmen, ein wenig in einen Spritzbeutel füllen und die Hohlkörper damit verschließen. Für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, sodass die Schokolade aushärten kann.

Evtl. die Kuvertüre zum Überziehen nochmals erwärmen, dann soweit abkühlen lassen, dass sie, wenn überhaupt, gerade noch leicht warm ist. Die Hohlkörper nacheinander hineineintauchen, mit einer Gabel herausnehmen und gut abklopfen, dann auf einem Pralinengitter hin und herrollen, so dass sie das typische Igelmuster bekommen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und vollständig aushärten lassen.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken dieser köstlichen ERBEN Spätlese Pralinen und lasst es euch schmecken!

Eure Steph

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Grünkohl mit Birnen, Nüssen und Gorgonzola Dolce

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Grünkohl ist im Norden ein traditionelles Winteressen. Stundenlang gekocht und mehrfach aufgewärmt gilt er denen, die ihn mögen, als besonders schmackhaft. Nach Ansicht von Traditionalisten muss er mit mit Kartoffeln, Bauchspeck, Kassler und, je nach Region, mit „Pinkel“ genannter Grützwurst oder Bregenwurst serviert werden. Das klingt fett und deftig und genauso schmeckt es auch. Lecker, würzig und nach einer Deichwanderung im rauhen Nordwind womöglich genau das Richtige, aber nicht unbedingt jedermanns Sache. Je weiter man nach Süden kommt, desto seltener trifft man Leute, die den Grünkohl überhaupt für essbar halten.

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Da trifft es sich gut, dass Grünkohl neuerdings als Rohkost bzw. Superfood entdeckt wurde und zeitgemäß als Smoothie, im Auflauf oder in Lasagne verarbeitet oder als leichter Salat, z. B. mit Pecorino-Käse, Zitronensaft und Olivenöl, daher kommt. Die New York Times → berichtete 2013 von einem regelrechten Rohkost-Hype um das grüne Gemüse.

Und tatsächlich: Kurz gedünstet ist Grünkohl nicht nur delikat und eine vielseitige Beilage, sondern auch noch richtig gesund: Er enthält jede Menge Vitamin A, C und K, wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium, Eisen und Protein sowie sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Nicht schlecht für kalte Wintertage …

Das folgende Rezept eignet sich besonders gut als kleiner Mittagssnack oder als Vorspeise und ist schnell zubereitet. Serviert man den Grünkohl mit karamellisierten Kartoffeln, wird im Handumdrehen eine vollwertige Mahlzeit daraus.

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REZEPT BLANCHIERTER GRÜNKOHL (für 4 Personen)

als Vorspeise: Walnüsse | Birnenschnitze | Gorgonzola Dolce

als Hauptgericht: pochiertes Ei | karamellisierte Kartoffeln

Zutaten: (als Vorspeise)

– ca. 1 kg Grünkohl
– 1 Zwiebel
– 3 Knoblauchzehen
– 1 Birne (vorzugsweise der Sorte Alexander Lukas, Conference oder Passa Crassana)
– 3 Gewürznelken, 1 kleine Zimtstange (oder eine Messerspitze gemahlener Zimt)
– ca. 150–200 g Gorgonzola Dolce DOP *
– 30 g gehackte Walnüsse
– 350 ml Weißwein (vorzugsweise halbtrocken oder lieblich) Salz, Pfeffer
– 2 EL Butter, etwas Bratöl

  • Der sahnig-aromatische Edelschimmelkäse aus der Lombardei schmeckt deutlich milder als ein Gorgonzola piccante und eignet sich aufgrund seiner Schmelzeigenschaften hervorragend zu diesem Gericht. Kaufen Sie ihn, wenn möglich, in DOP Qualität bei einem guten Käsehändler und nicht den Industriekäse aus dem Supermarkt. Zwischen den Geschmäckern liegen Welten …

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Zutaten: (als Hauptspeise)

  • 4 Eier
  • 200 g Pellkartoffeln (Drillinge oder Bamberger Hörnle)
  • Zucker und 2 EL Butter zum Karamellisieren

Schritt 1: Kohlblätter vom Stiel brechen und die Blätter von den Rispen schneiden oder abstreifen, dabei sofort klein zupfen. Strunk und Stiele entsorgen. Die Kohlblätter unter kaltem Wasser gründlich waschen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen (Salatschleuder geht auch).

Schritt 2: Die Birne waschen, der Länge nach in Streifen schneiden und das Kerngehäuse entfernen. Ob man sie mit oder ohne Schale kocht, ist Geschmackssache – ich lasse sie i.d.R. dran. In einem kleinen Topf 200 ml Weißwein, etwas Wasser, die Nelken und den Zimt zum Kochen bringen, die Birnen dazugeben, einmal kräftig aufkochen, beiseite stellen und in der Flüssigkeit abkühlen und aromatisieren lassen. Tipp: Die Birnenschnitze sollen möglichst bissfest bleiben und nicht weichgekocht werden.

Schritt 3: Die Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit etwas Bratöl in einer Pfanne so lange dünsten, bis sie Farbe annehmen und hellbraun sind. Durch ein Sieb abgießen und das aromatisierte Bratöl auffangen. Es kann für den Grünkohl oder für die Kartoffeln verwendet werden.

Schritt 4: Die Walnüsse grob hacken und den cremigen Gorgonzola Dolce in kleine Stücke schneiden.

Wird der Grünkohl als Hauptspeise serviert, passen karamellisierte Kartoffeln und ein pochiertes Ei ausgezeichnet. Als Vorspeise ohne weitere Zutaten weiter mit Schritt 7.

Schritt 5: Die Kartoffeln unter fließendem Wasser gründlich waschen und max. 15 Min. kochen, sodass sie noch nicht weichgekocht sind. Wasser abgießen. Die warmen, noch feuchten Kartoffeln in Zucker wälzen, sodass sie mit einer dicken Schicht Zucker paniert sind. In einer Pfanne 2 EL Butter und etwas aromatisiertes Öl aus Schritt 3 auf der höchsten Stufe stark erhitzen und die Kartoffeln unter gelegentlichem Wenden so lange braten, bis der Zucker karamellisiert. Dann die Pfanne beiseite stellen.

Schritt 6 (zeitgleich mit Schritt 7): In einem flachen Kochtopf Wasser mit 1 EL Weinessig zum Kochen bringen, die Eier aufschlagen und wachsweich pochieren.

Schritt 7: Die Teller vorwärmen. In einer Pfanne 2 EL Butter und etwas aromatisiertes Bratöl aus Schritt 3 auf höchster Stufe erhitzen. Die Grünkohlblätter in die heiße Butter geben und solange wenden, bis alle Blätter mit der Butter benetzt sind und sich der Kohl beginnt dunkelgrün zu färben. Ca. 100 ml Weißwein, ggf. etwas mehr, hinzufügen und den Kohl weiterhin wenden. Nach ca. 30 Sekunden ist die Flüssigkeit weitestgehend verdampft und vom Kohl, der nun kräftig zusammengefallen ist, aufgesaugt. Die Pfanne von der Herdplatte nehmen, salzen und pfeffern und sofort mit dem Gorgonzola belegen, damit er unter der Restwärme leicht anschmelzen kann.

Schritt 8: Den Grünkohl auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit je einem lauwarmen Birnenschnitz und einer Kartoffel belegen und mit den Walnüssen bestreuen. Das pochierte Ei anlegen und sofort servieren.

Tipp: Wer es rustikal und praktisch mag, kann die Zutaten auch direkt in die Pfanne geben, alles kurz vermengen und die Pfanne „family style“ auf den Tisch stellen.

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Weinempfehlung: Zum blanchierten Grünkohl mit Gorgonzola Dolce passen Weißweine besonders gut, z. B. ein halbtrockener oder süßer Weißwein wie die Huxelrebe Auslese vom Weingut Erben. Die fruchtigen und süßlichen Aromen ergänzen die leichten Bitterstoffe des Grünkohls und den sahnigen Käse äußerst gelungen.

Gutes Gelingen und einen ebenso guten Appetit!

Bauernente mit Rotwein aus dem Tontopf

 

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Liebe Erben Gemeinschaft,

ich bin Cyriacus vom Blog www.culturefood.org und freue mich, diesen Monat hier Gast sein zu dürfen! Im Oktober spielt allseits die Martinsgans eine große Rolle und ist hier in der Erben Gemeinschaft ja bereits zu einer kleinen Tradition geworden. Ich darf euch in der kommenden Zeit mit Rezeptideen rund um das beliebteste Gericht zum Martinsfest versorgen und freue mich auf euere Eindrücke und Meinungen! Mehr über mich erfahrt ihr hier.

Zwischen Kombi-Steamern, Induktionsherden, Etagenbacköfen mit integrierter Mikrowelle, Temperatursensoren und TFT-Touchdisplays feiert in unseren High-Tech-Küchen ein urtümliches Kochgeschirr sein Comeback: der Römertopf. Damals, in den Siebzigern, war dieser Tontopf schwer in Mode, galt aber in den Folgejahren als altbackenes, spießiges Relikt der Hausfrauenküche und geriet in Vergessenheit. Zu Unrecht! Denn Kochen im Tontopf ist in Wirklichkeit sehr zeitgemäß und obendrein gesund und verblüffend einfach.

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Das Zubereiten von Gerichten in Tontöpfen hat eine lange Tradition. Eine uralte Kochmethode war, große Fleischstücke in Lehm einzupacken und diese direkt in der Glut zu garen. Die marokkanische Tangia und Tajine, die spanische Greixonera, die elsässische Baeckeoffe und die provenzalische Daubière basieren alle auf dem gleichen Prinzip.

Ob knusprige Braten, saftige Kalbshaxen, Lammkeulen, Kaninchen, Enten, Gänse oder Coq au Vin – im Römertopf gelingt das Essen immer, der Backofen bleibt sauber, nichts brennt an und nichts läuft über, wenn man drei Grundregeln befolgt:

  • Der Tontopf muss 10-15 Minuten gewässert werden
  • Der Ofen wird NIE vorgeheizt, sondern man stellt den gefüllten Topf stets in den kalten Ofen
  • Während des Garens darf man den Topf NIE öffnen

Das Beste aber ist: Die Zubereitung ist genial einfach und dauert keine fünf (!) Minuten. Und während das Fleisch langsam gart und sich ein wunderbarer Duft in der Küche ausbreitet, hat man ganz viel Zeit, um den Tisch zu decken, die Beilagen zu kochen, das Dessert vorzubereiten und ein Gläschen ERBEN Wein zu trinken.

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Passend zu den kühlen Temperaturen gibt es diesmal eine saftige Bauernente mit Rotwein-Jus und Gemüse. Zu diesem Gericht passen die Rotweine von Langguth ERBEN besonders gut, z. B. der Erben Spätburgunder Reserve trocken aus dem Eichenholzfass oder der ERBEN Inspiration Abendsonne Spätburgunder halbtrocken. Um die Zeit beim Kochen zu überbrücken, haben wir auch noch eine Flasche Erben Sauvignon Blanc kaltgestellt ;-))

Achten Sie beim Einkauf darauf, dass das Geflügel von hoher Qualität ist, artgerecht gehalten und vor allem trocken gerupft wurde. Die Ente muss sich glatt und trocken anfühlen. Tiefgefrorene Enten aus der Geflügelfabrik, die erst in heißes Wasser getaucht und dann maschinell nass oder mit Wachs gerupft werden, haben eine weiche Haut, die nicht mehr so schön kross wird.

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REZEPT BAUERNENTE MIT ROTWEIN-JUS  (für 2–4 Personen)

mit Gemüsezwiebeln und Kartoffelpüree 

  • 1 trocken gerupfte Bauernente, ca. 2 Kilo
  • Fleur de Sel
  • 1 Rosmarin-Zweig
  • 1 Bund Blattpetersilie
  • optional: 3 junge Knoblauchzehen (ungeschält)
  • 3 Zwiebeln (besonders gut eignen sich Höri-Bülle oder Roscoff)
  • 1 kleiner Apfel mit schöner Säure (ohne Kerngehäuse)
  • 100 ml trockener Rotwein
  • 100 ml süße Sahne oder Crème Double

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Schritt 1  Römertopf wässern. Ente von eventuellen Federkielen befreien und überflüssiges Fett abschneiden.

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Schritt 2  Die Sehnen an den Keulenenden durchtrennen – so kann sich während des Garens das Muskelfleisch zurückziehen und die Keulen bleiben kompakt und saftig.

Schritt 3  Die Ente innen und außen mit Fleur de Sel einreiben, dann mit der Petersilie, einem Rosmarin-Zweig, den Knoblauchzehen und Zwiebeln sowie dem Apfel prall füllen. Apfel, Knoblauch und Zwiebeln müssen zuvor nicht geschält werden. Wer keinen Knoblauch mag, lässt ihn einfach weg.

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Schritt 4  Ente in den Tontopf legen, mit dem Deckel gut verschließen und in den kalten Ofen stellen. Temperatur auf 200° C einstellen und 1:45 h garen. Zeit für ein Gläschen Erben Sauvignon Blanc und zum Vorbereiten der Beilagen.

Schritt 5  Nach 1:45 h den heißen Topf aus dem Ofen nehmen, die Brühe und das ausgetretene Fett in einen Topf abgießen. Die Ente mit etwas Fett übergießen und im unteren Teil des Tontopfes wieder in den Ofen stellen, um sie noch einmal 15 Minuten zu braten. Dabei wird die Haut schön knusprig.

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Schritt 6  Währenddessen die abgegossene Flüssigkeit in den Kühlschrank stellen, damit sich der Fond für die Natursaft-Sauce vom Entenschmalz so schnell wie möglich trennt.

Den Römertopf aus dem Ofen nehmen, mit dem Deckel abdecken und beiseite stellen. Die im Ton gespeicherte Hitze hält die Ente warm, ohne dass sie weiter gart.

Schritt 7  Das fest gewordene Entenschmalz vorsichtig vom Saft trennen und beiseite stellen. Den Saft mit etwas ERBEN Rotwein und süßer Sahne (oder Crème Double) aufkochen und mit einem Pürierstab oder im Mixer kräftig aufschlagen.

Schritt 8  Die Ente aus dem Topf nehmen, auf einer vorgewärmten Platte anrichten und mit den weichen Zwiebeln und der Sauce servieren. Wer mag, kann bereits in der Küche das Brustfleisch und die Schenkel trennen und anrichten.

Dazu passt Karoffelpüree und knackiges Gemüse, z. B. kurz blanchierter Romanesco oder gegrillte Karotten. Puristen servieren die Ente nur mit ihrem Naturjus, den weichen Zwiebeln und etwas Püree.

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Für das Kartoffel-Püree die mehlig kochenden Kartoffeln geschält und gewürfelt gut ein bis zwei Stunden kalt wässern, das Wasser dabei zweimal wechseln damit sie viel Stärke verlieren! Anschließend im Salzwasser kochen, abgießen und gut ausdampfen lassen, dann heiße Milch und kalte Butter unterrühren, fertig!

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Tipp: Ente aus dem Römertopf kann man deftig und in größeren Portionen servieren, natürlich auch in der traditionellen Weise mit Klößen und Rotkraut. Im Rahmen eines mehrgängigen Menüs serviert man bessert kleinere Portionen mit wenigen Beilagen.

Weinempfehlung: Zur Ente wählt man häufig trockene Rotweine aus Frankreich oder Italien. Ganz bestimmt ist dies keine schlechte Empfehlung. Ich serviere in diesem Fall einen ERBEN Spätburgunder Reserve 2014, der eine große Eleganz und Finesse aufweist. Wer halbtrockene Weine bevorzugt: Auch der ERBEN Inspiration Abendsonne Spätburgunder halbtrocken rundet dieses Gericht bestens ab.

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Gutes Gelingen und einen ebenso guten Appetit!