Ein Traum vom Grill: Überbackenes Steak mit Gorgonzola und Balsamico-Zwiebeln

ERBEN Foodblogger Award BBQ & Grill 2018 Jury Gastbeitrag BBQPit Thorsten Brandenburg Rezept überbackenes Steak

Klar, ein richtig gutes Steak braucht kaum mehr als eine Prise Salz und vielleicht noch etwas Pfeffer. Doch was spricht dagegen, mal etwas Neues auszuprobieren? Wir von BBQPit haben uns an ein überbackenes Steak herangetraut: Tomahawk, Gorgonzola und Balsamico-Zwiebeln. Diese Kombination ist der absolute Hammer!

Diese Zutaten benötigt ihr für das überbackene Steak

  • Ca. 1 kg Tomahawk-Steak (alternativ ein RibEye oder Roastbeef-Steak)
  • 50 g Gorgonzola
  • 100 g Balsamico-Zwiebeln
    • 4 rote Zwiebeln
    • 2 EL braunen Zucker
    • 80 ml Balsamico-Essig
    • Salz, Pfeffer
    • Etwas Öl zum Anbraten
  • Salzflocken

Zubereitung der Balsamico-Zwiebeln

Als erstes werden die Balsamico-Zwiebeln zubereitet. Nach dem Schälen in etwa 5 mm breite Scheiben schneiden und in etwas Öl anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen, den braunen Zucker hinzu und das Ganze einreduzieren lassen, das gibt den Zwiebeln eine angenehme Süße.

Nachdem die Zwiebeln kurz und scharf angebraten sind, Hitze reduzieren und den Balsamico-Essig hinzu und diesen ebenfalls einreduzieren lassen. Der Balsamico wird mit der Zeit dickflüssig und braucht in etwa 30 bis 45 Minuten, bis er einreduziert ist.

Fertig! Diese Balsamico-Zwiebeln könnt ihr im Kühlschrank drei bis vier Tage lagern.

Ab an den Grill: Das Steak indirekt gar ziehen

Das Steak bei hoher Hitze etwa zwei bis drei Minuten pro Seite angrillen. Dann mit den Balsamico-Zwiebeln und dem Gorgonzola belegen und bei indirekter Hitze bei etwa 120 Grad auf eine Kerntemperatur von 55°C ziehen, dann wird es perfekt rosa von innen (mit einem Einstichthermometer kontrollieren).

Bei einer Dicke von ca. 4 cm dauert es ungefähr 45 bis 60 Minuten, bis diese Kerntemperatur erreicht ist. Wenn es so weit ist, das gute Stück vom Grill nehmen und fünf Minuten ruhen lassen, bevor ihr es anschneidet. Zu guter Letzt streut ihr die Salzflocken darüber.

Die Süße der Balsamico-Zwiebeln und der herzhafte Gorgonzola harmonieren perfekt mit dem Fleischgeschmack. Ein Fest für euren Gaumen!

Unser Tipp zum Garziehen im indirekten Bereich des Grills: Je niedriger die Temperatur, desto gleichmäßiger bekommt ihr euer Steak gegart und umso zarter und saftiger landet es auf eurem Teller.


Über den Gastautor

Thorsten Brandenburg ist Gründer von BBQPit, Deutschlands führendem Grill- und BBQ-Magazin. Es ist uns eine Ehre, dass er Teil der Jury des ERBEN Foodblogger Awards BBQ & Grill 2018 ist!

Vegetarier bitte weggucken: Heute grillen wir Rindfleischhackbällchen mit Bacon!

Moink-Balls-01

Liebe ERBEN Gemeinschaft,

ich habe fleißig weitergegrillt und präsentiere euch hier mein drittes Rezept als Gastblogger: Moink Balls – Hackfleischbällchen im Speckmantel.

Moink Balls sind nichts anderes als Rindfleischhackbällchen, die mit Bacon umwickelt und dann indirekt gegrillt werden. Moink bedeutet nichts als als „Muuuh“ (Kuh) und „Oink“ (Schwein).

Folgende Zutaten werden für 25 Moink Balls benötigt:

  • 1 kg Rinderhackfleisch
  • 5 EL BBQ-Rub (Grillgewürzmischung nach Wahl)
  • 25 Scheiben Bacon
  • 250 ml Barbecue Sauce nach Wahl

Wichtig ist es, vernünftiges Rinderhackfleisch zu verwenden. Standard-Rinderhackfleisch vom Metzger ist in der Regel zu mager. Bevor der Bacon der Moink Balls knusprig wird, ist das Hackfleisch meistens schon trocken. Daher wolfe ich mir das Hackfleisch für Moink Balls lieber selber. Ich nehme dazu gerne gut durchwachsenen Rindernacken oder Rinderbrust, sodass ich Hackfleisch mit einem Fettanteil von 20–25 % bekomme.

Wer nicht selber wolfen möchte, der kann beim Metzger auch Rinderhackfleisch mit 20–25 % Fettanteil bestellen. In der Regel ist das kein Problem und der Metzger dreht es dann frisch durch den Wolf. Auf 1 kg Rinderhackfleisch werden 5 gehäufte Esslöffel BBQ-Rub verwendet. Das Hackfleisch wird gut durchgeknetet, sodass sich der Rub gut im Fleisch verteilt. Anschließend formt man daraus Fleischbällchen mit jeweils 40 g Gewicht. Diese Fleischbällchen werden mit einer Scheibe Bacon umwickelt, die mit einem Zahnstocher fixiert wird.

Moink Balls werden indirekt gegrillt. Man kann sie bei hoher Hitze innerhalb von ca. 20 Minuten bei etwa 200 Grad zubereiten, oder man macht sie low & slow bei rund 120 Grad. Letztere Variante ist deutlich empfehlenswerter, da das Hackfleisch dann einfach saftiger bleibt. Die Garzeit beträgt ca. 60 Minuten bei 120 Grad indirekter Hitze. Nach 40 Minuten werden die Moink Balls mit Barbecue-Sauce glasiert. Man greift die Moink Balls am Zahnstocher und tunkt sie einfach in die Sauce. Anschliessend grillt man die Moink Balls weitere 20 Minuten indirekt weiter, bis sie eine Kerntemperatur von ca. 68 Grad erreicht haben. Idealerweise verwendet man zur Kontrolle der Kerntemperatur ein Einstichthermometer, denn wenn die Kerntemperatur deutlich über 70 Grad erreicht, werden die Hackfleischbällchen trocken.

Ein leckeres Glas Wein darf hier natürlich nicht fehlen. Der ERBEN Inspiration Spätburgunder halbtrocken empfiehlt sich, denn mit seiner intensiven Frucht passt er gut zu den deftigen Röstaromen. Da BBQ-Saucen oft eine leichte Süße haben, passt ein halbtrockener Wein dazu besonders gut.

Na, habt ihr Appetit bekommen? Dann viel Spaß beim Grillen!
Euer Thorsten

Es wird weiter gegrillt: Apfel-Hähnchen-Spieße mit Honig-Sesam-Glasur

Liebe ERBEN Gemeinschaft,

es ist Zeit für mein zweites Rezept: Apfel-Hähnchen-Spieße mit Honig-Sesam-Glasur.

Apfel-Hähnchen-Spieße sind ein leichtes und fruchtiges Gericht, das ideal zu einem sonnigen Sommertag passt. Die Spieße sind einfach zuzubereiten und man braucht nur wenige Zutaten.

Für vier Spieße werden folgende Zutaten benötigt:
2 Hähnchenbrustfilets
2 Äpfel
2 TL Grillgewürzmischung nach Wahl
2 EL Öl
Honig
Sesam
Schaschlikspieße

Die Hähnchenbrustfilets schneidet man zunächst in etwa 2,5 x 2,5cm große Würfel. Dann verrührt man die Grillgewürzmischung mit dem Öl und gibt die Marinade zusammen mit dem Hähnchenfleisch in einen Gefrierbeutel und verschliesst diesen mit einem Clip. Jetzt kann man den Beutel von außen ein wenig kneten, sodass das Hähnchenfleisch komplett mit der Marinade bedeckt ist.
Die Äpfel werden in ähnlich große Stücke geschnitten wie das Hähnchenbrustfilet. Dann steckt man abwechselnd ein Stück Apfel und ein Stück Hähnchenbrustfilet auf einen Spieß. Tipp: Wenn man Holzspieße verwendet und diese vorher wässert, verbrennen sie nicht so schnell auf dem Grill.

Die fertigen Spieße werden bei etwa 200 Grad Celsius für 2–3 Minuten je Seite gegrillt. Anschließend werden sie mit etwas Honig eingepinselt und man streut etwas Sesam über die Spieße. Die Apfel-Hähnchen-Spieße werden dann weitere 5–6 Minuten rundherum gegrillt. Wer möchte, kann zwischendurch immer mal wieder etwas Honig auftragen. Der Honig karamellisiert beim Grillen und sorgt für eine angenehme Süße.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Grillen und einen guten Appetit!

Im Juni wird gegrillt! Wir beginnen mit einem saftigen Rumpsteak

Liebe Mitglieder der ERBEN Gemeinschaft,

ich bin Thorsten vom Foodblog „BBQPit““und ich freue mich, dass ich euch als Gastblogger im Juni begrüßen und über meine Leidenschaft – das Grillen – schreiben darf. Seit 2013 blogge ich über das wunderbare Thema BBQ und freue mich, meine Erfahrungen mit meinen Lesern zu teilen. Mehr über mich erfahrt ihr hier.

Kommen wir zu meinem ersten Rezept:

Geräucherte Rumpsteaks mit Thymian

Ein klassisches Rumpsteak grillen ist nichts Besonderes. Doch habt ihr schonmal ein Steak geräuchert? Eine sanfte Rauchnote passt perfekt zu einem herzhaften Stück Fleisch. Was man dafür braucht ist ein Grill mit Deckel (zum Beispiel ein Kugelgrill) und Räucherholz-Chips. Es bieten sich Obsthölzer wie Apfel und Kirsche an, die für einen dezenten Rauchgeschmack sorgen. Wer es intensiver mag, kann auch Buche oder Hickory nehmen. Und wer die Chance hat, an Räucherholz von alten Wein- oder Whiskyfässern zu kommen, der sollte das unbedingt mal ausprobieren.

Für 4 Personen werden folgende Zutaten benötigt:

  • 4 Rumpsteaks (möglichst 3–4 cm dick geschnitten)
  • ein Bund Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • eine Hand voll Räucherchips nach Wahl

Der Kugelgrill wird für eine Zwei-Zonen-Glut vorbereitet. Dabei glüht man einen Anzündkamin voll Holzkohlebriketts durch und schüttet die Briketts auf eine Hälfte des Kohlenrostes, sodass man auf einer Hälfte des Grills direkt über der Glut grillen und im anderen Bereich indirekt grillen kann. Wenn der Grill bereit ist und eine Temperatur von etwa 200–250 Grad hat, ölt man die Steaks leicht ein (wenn sie einen hohen Fettanteil haben, kann man sich das Einölen auch sparen) und salzt sie großzügig. Salz kann man bedenkenlos vor dem Grillen auftragen, denn das sorgt für eine schöne Kruste. Pfeffern sollte man erst nach dem Grillen, da die hohe Hitze dafür sorgt, dass der Pfeffer verbrennt und bitter wird.

Die Rumpsteaks werden dann auf den Grillrost über die Glut gelegt und etwa 2 Minuten je Seite gegrillt, bis sie Röstaromen und ein schönes Grillmuster angenommen haben. Anschliessend legt man die Steaks in den indirekten Bereich des Grills, gibt etwas Thymian auf die Steaks, legt das Räucherholz direkt auf die Glut und schließt sofort den Deckel des Grills. Durch die Lüftungsschieber des Grills steigt sofort der
Rauch auf, da die Räucherchips sofort anfangen zu glimmen und für einige Minuten Raucharoma an das Fleisch abgeben. Die Steaks werden jetzt, je nach Dicke, etwa 5–10 Minuten auf die gewünschte Kerntemperatur gezogen (in diesem Fall 54 Grad Celsius für medium rare). Wer sich nicht ganz sicher mit den Kerntemperaturen ist, sollte ein Grillthermometer verwenden, um die Temperatur zu überprüfen.

Wenn die Steaks die gewünschte Kerntemperatur erreicht haben, nimmt man sie vom Grill und lässt die Steaks kurz ruhen, bevor man sie anschneidet. Je nach Geschmack würzt man jetzt nochmal mit etwas Salz und Pfeffer.

Ein guter Wein darf zu einem guten Steak natürlich nicht fehlen! Ich empfehle euch den ERBEN Spätburgunder im Eichenholzfass – ein mittelkräftiger Rotwein, der es mit dieser Kombination gut auf sich nehmen kann. Sein feiner Körper harmoniert gut mit den Räucheraromen im Fleisch, zusätzlich kitzelt er die feinen Aromen des Thymians wunderbar aus dem Gericht.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Grillen und einen guten Appetit!