Rezept der Woche: Gefüllte Tomaten

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In dieser Woche hat uns Elke (Sternbogen1) mit ihrem Rezept überzeugt. Sie hat uns ein Rezept für gefüllte Tomaten eingesendet.

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Frische Fleischtomaten mit einer super leckeren Füllung sind für diesen Sommer genau das Richtige!

Die Zubereitung ist total einfach und schnell: Zuerst wird der sogenannte „Deckel“ von den Fleischtomaten abgeschnitten und die Tomaten werden anschließend ausgehöhlt. Das Fleisch der Tomaten gegebenenfalls klein schneiden und in eine Schüssel geben. Dazu kommen Oliven und Schafskäse. Mit frischer Petersilie, Salz und Pfeffer je nach Geschmack würzen und alles gut vermischen. Nun kann die fertige Masse in die Tomaten gefüllt und der Deckel wieder aufgesetzt werden. Zum Schluss die gefüllten Tomaten für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach können die Tomaten mit einem leckeren, gegrillten Stück Fleisch serviert werden.

Elke empfiehlt uns in ihrem Rezept ein Glas Erben Weißwein. Wir haben dazu unseren Erben Riesling und unseren Erben Dornfelder Rosé ausgewählt. Beide halbtrockenen Weine harmonieren super mit der Säure der Tomaten und verleihen ihnen zusätzliche Aromen.

Wir können uns die gefüllten Tomaten auch sehr gut auf dem Grill vorstellen. Einfach in Alufolie wickeln und für einige Minuten auf dem Grill garen lassen. Probiert eure Variante doch einfach mal aus, das Team der Erben Gemeinschaft wünscht viel Vergnügen. :-)

Vielen Dank, liebe Elke, für das tolle Rezept!

Vegetarier bitte weggucken: Heute grillen wir Rindfleischhackbällchen mit Bacon!

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Liebe ERBEN Gemeinschaft,

ich habe fleißig weitergegrillt und präsentiere euch hier mein drittes Rezept als Gastblogger: Moink Balls – Hackfleischbällchen im Speckmantel.

Moink Balls sind nichts anderes als Rindfleischhackbällchen, die mit Bacon umwickelt und dann indirekt gegrillt werden. Moink bedeutet nichts als als „Muuuh“ (Kuh) und „Oink“ (Schwein).

Folgende Zutaten werden für 25 Moink Balls benötigt:

  • 1 kg Rinderhackfleisch
  • 5 EL BBQ-Rub (Grillgewürzmischung nach Wahl)
  • 25 Scheiben Bacon
  • 250 ml Barbecue Sauce nach Wahl

Wichtig ist es, vernünftiges Rinderhackfleisch zu verwenden. Standard-Rinderhackfleisch vom Metzger ist in der Regel zu mager. Bevor der Bacon der Moink Balls knusprig wird, ist das Hackfleisch meistens schon trocken. Daher wolfe ich mir das Hackfleisch für Moink Balls lieber selber. Ich nehme dazu gerne gut durchwachsenen Rindernacken oder Rinderbrust, sodass ich Hackfleisch mit einem Fettanteil von 20–25 % bekomme.

Wer nicht selber wolfen möchte, der kann beim Metzger auch Rinderhackfleisch mit 20–25 % Fettanteil bestellen. In der Regel ist das kein Problem und der Metzger dreht es dann frisch durch den Wolf. Auf 1 kg Rinderhackfleisch werden 5 gehäufte Esslöffel BBQ-Rub verwendet. Das Hackfleisch wird gut durchgeknetet, sodass sich der Rub gut im Fleisch verteilt. Anschließend formt man daraus Fleischbällchen mit jeweils 40 g Gewicht. Diese Fleischbällchen werden mit einer Scheibe Bacon umwickelt, die mit einem Zahnstocher fixiert wird.

Moink Balls werden indirekt gegrillt. Man kann sie bei hoher Hitze innerhalb von ca. 20 Minuten bei etwa 200 Grad zubereiten, oder man macht sie low & slow bei rund 120 Grad. Letztere Variante ist deutlich empfehlenswerter, da das Hackfleisch dann einfach saftiger bleibt. Die Garzeit beträgt ca. 60 Minuten bei 120 Grad indirekter Hitze. Nach 40 Minuten werden die Moink Balls mit Barbecue-Sauce glasiert. Man greift die Moink Balls am Zahnstocher und tunkt sie einfach in die Sauce. Anschliessend grillt man die Moink Balls weitere 20 Minuten indirekt weiter, bis sie eine Kerntemperatur von ca. 68 Grad erreicht haben. Idealerweise verwendet man zur Kontrolle der Kerntemperatur ein Einstichthermometer, denn wenn die Kerntemperatur deutlich über 70 Grad erreicht, werden die Hackfleischbällchen trocken.

Ein leckeres Glas Wein darf hier natürlich nicht fehlen. Der ERBEN Inspiration Spätburgunder halbtrocken empfiehlt sich, denn mit seiner intensiven Frucht passt er gut zu den deftigen Röstaromen. Da BBQ-Saucen oft eine leichte Süße haben, passt ein halbtrockener Wein dazu besonders gut.

Na, habt ihr Appetit bekommen? Dann viel Spaß beim Grillen!
Euer Thorsten

Rezept der Woche: Gefüllte Champignons vom Grill

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Da es sich im Monat Juni hier bei uns auf dem Blog hauptsächlich um Beef & BBQ dreht, stellen wir euch diese Woche die perfekte Grill-Beilage vor. Das Rezept für die gefüllten Champignons vom Grill stammt von Kerstin (Keke).

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Gerade jetzt zur EM 2016 trifft man sich ja gerne zum Fußballschauen mit Freunden, grillt gemeinsam und trinkt das ein oder andere Bier. Was haltet ihr von etwas Abwechslung? Ein Gläschen Wein kann doch auch ganz schmackhaft sein :-)

Kommen wir zum Rezept und somit zur Zubereitung der Pilze bzw. Champignons. Diese müssen vorerst geputzt und von ihrem Stiel entfernt werden. Danach wird auch schon die Füllung vorbereitet: Ziegenfrischkäse mit Rosmarin, Salz und Pfeffer gut abschmecken. Diese Masse wird dann großzügig in die Champignons gefüllt. Nun aus Alufolie eine Art Schüssel formen und die Pilze dort hinein legen. Noch etwas Öl darüber gießen und auf den heißen Grill setzen, bis sie braun und weich sind.

Hört sich nach der perfekten Beilage an und sorgt für etwas Abwechslung auf dem Grill.

Aber kommen wir zurück zur Abwechslung – das Gläschen Wein! Wir empfehlen unseren Erben Grauburgunder trocken. Er verleiht den Pilzen das perfekte Aroma und passt super zu hellem gegrillten Fleisch.

Vielleicht probiert ihr beim nächsten EM-Spiel oder der nächsten Grill-Party das Rezept von Kerstin aus. Wir wünschen euch viel Spaß dabei! :-)

Vielen Dank, liebe Kerstin, für das tolle Rezept!

Es wird weiter gegrillt: Apfel-Hähnchen-Spieße mit Honig-Sesam-Glasur

Liebe ERBEN Gemeinschaft,

es ist Zeit für mein zweites Rezept: Apfel-Hähnchen-Spieße mit Honig-Sesam-Glasur.

Apfel-Hähnchen-Spieße sind ein leichtes und fruchtiges Gericht, das ideal zu einem sonnigen Sommertag passt. Die Spieße sind einfach zuzubereiten und man braucht nur wenige Zutaten.

Für vier Spieße werden folgende Zutaten benötigt:
2 Hähnchenbrustfilets
2 Äpfel
2 TL Grillgewürzmischung nach Wahl
2 EL Öl
Honig
Sesam
Schaschlikspieße

Die Hähnchenbrustfilets schneidet man zunächst in etwa 2,5 x 2,5cm große Würfel. Dann verrührt man die Grillgewürzmischung mit dem Öl und gibt die Marinade zusammen mit dem Hähnchenfleisch in einen Gefrierbeutel und verschliesst diesen mit einem Clip. Jetzt kann man den Beutel von außen ein wenig kneten, sodass das Hähnchenfleisch komplett mit der Marinade bedeckt ist.
Die Äpfel werden in ähnlich große Stücke geschnitten wie das Hähnchenbrustfilet. Dann steckt man abwechselnd ein Stück Apfel und ein Stück Hähnchenbrustfilet auf einen Spieß. Tipp: Wenn man Holzspieße verwendet und diese vorher wässert, verbrennen sie nicht so schnell auf dem Grill.

Die fertigen Spieße werden bei etwa 200 Grad Celsius für 2–3 Minuten je Seite gegrillt. Anschließend werden sie mit etwas Honig eingepinselt und man streut etwas Sesam über die Spieße. Die Apfel-Hähnchen-Spieße werden dann weitere 5–6 Minuten rundherum gegrillt. Wer möchte, kann zwischendurch immer mal wieder etwas Honig auftragen. Der Honig karamellisiert beim Grillen und sorgt für eine angenehme Süße.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Grillen und einen guten Appetit!

Rezept der Woche: Hugo – ein erfrischender Sommerdrink

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In dieser Woche stellen wir euch DAS Sommer-Rezept 2016 vor, das ihr euch unbedingt merken solltet! Es lautet: Hugo – erfrischender Sommerdrink von unserer Kollegin Christa Kivelitz.

Verena hat schon ordentlich Holunderblüten gesammelt

Verena hat schon ordentlich Holunderblüten gesammelt

Dieses Bild ist von der lieben Verena. Sie hat sich am Wochenende die Zeit genommen und sich auf die Suche nach Holunderblüten gemacht. Und wie genau das Rezept lautet, kann uns Frau Kivelitz sehr gut erklären.

Um einen selbstgemachten frischen Hugo herzustellen, benötigt man den Saft von zwei reifen Zitronen, die man dann mit einer 1/2 Tasse Wasser und Zucker verrührt. Man rührt das Ganze so lange, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Nun kommen wir zu den Holunderblüten: Diese werden „kopfüber“ in den Saft gelegt und müssen über Nacht gut durchziehen. Am nächsten Tag kann die Mischung dann durch ein Sieb gegossen und schließlich mit einer Flasche unseres Erben Secco aufgefüllt werden.

Kleiner Serviertipp: Den fertigen Hugo in Gläser füllen und zusätzlich mit etwas Eiswürfeln und ein paar Blättern der Zitronenmelisse dekorieren.

So habt ihr innerhalb kürzester Zeit euren eigenen frischen Hugo hergestellt!

Sobald die ersten Sonnenstrahlen endlich wieder zu sehen sind, solltet ihr das Hugo-Rezept auf jeden Fall ausprobieren. Wir wünschen viel Spaß dabei :-)

Vielen Dank, liebe Frau Kivelitz, für das tolle Rezept!

ERBEN Rooftop Winebar: Noch 3 Wochen bis zur Eröffnung!

Berlin-Neukölln, wir kommen: In dieser Woche hat die heiße Phase unserer Aufbauarbeiten auf dem ERBEN Rooftop begonnen. Damit in unserer Winebar Moselfeeling aufkommt, haben wir mit einem Kran jede Menge Güter aufs Dach in der Thiemannstraße 1 gehievt. Darunter auch Rebstöcke und Original Schieferplatten aus der Heimat.

Am Tag nach der Preisverleihung des #Dpok haben wir gemeinsam mit Verena und André den Rohbau in Augenschein genommen. Vorläufiges Fazit: Es sitzt sich da oben schon mal ganz gut! In den kommenden drei Wochen ist noch viel zu tun, aber wir liegen gut im Plan, sodass unserer Eröffnungsfeier inklusive traditionellem Fassanstich nichts im Wege steht.

Womit wir beim eigentlichen Thema dieses Beitrags wären. Wir laden euch ganz herzlich ein, zur Einweihungsparty unserer ERBEN Rooftop Winebar am 1. Juli ab 18 Uhr zu kommen. Passend zum Setting lautet das kulinarische Motto des Abends: „Neukölln liegt an der Mosel“: Verwöhnt euch und euren Gaumen und seid dabei, wenn leckere arabische Gerichte wie Falafel und Hummus auf ERBEN Weine treffen. Garniert wird die Veranstaltung mit einem Music Act.

DER EINTRITT IST FREI!
Wir würden uns freuen, wenn ihr dabei seid! Teilen und Freunde mitbringen ist ausdrücklich erwünscht!

ERBEN Rooftop Winebar

Thiemannstr. 1
12059 Berlin-Neukölln
Anfahrt: S-Sonnenallee (Ringbahn S41, S42), Bus M41 (Hertzbergplatz)

Mehr Infos zur Veranstaltung und Anmeldung auf Facebook!

Im Juni wird gegrillt! Wir beginnen mit einem saftigen Rumpsteak

Liebe Mitglieder der ERBEN Gemeinschaft,

ich bin Thorsten vom Foodblog „BBQPit““und ich freue mich, dass ich euch als Gastblogger im Juni begrüßen und über meine Leidenschaft – das Grillen – schreiben darf. Seit 2013 blogge ich über das wunderbare Thema BBQ und freue mich, meine Erfahrungen mit meinen Lesern zu teilen. Mehr über mich erfahrt ihr hier.

Kommen wir zu meinem ersten Rezept:

Geräucherte Rumpsteaks mit Thymian

Ein klassisches Rumpsteak grillen ist nichts Besonderes. Doch habt ihr schonmal ein Steak geräuchert? Eine sanfte Rauchnote passt perfekt zu einem herzhaften Stück Fleisch. Was man dafür braucht ist ein Grill mit Deckel (zum Beispiel ein Kugelgrill) und Räucherholz-Chips. Es bieten sich Obsthölzer wie Apfel und Kirsche an, die für einen dezenten Rauchgeschmack sorgen. Wer es intensiver mag, kann auch Buche oder Hickory nehmen. Und wer die Chance hat, an Räucherholz von alten Wein- oder Whiskyfässern zu kommen, der sollte das unbedingt mal ausprobieren.

Für 4 Personen werden folgende Zutaten benötigt:

  • 4 Rumpsteaks (möglichst 3–4 cm dick geschnitten)
  • ein Bund Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • eine Hand voll Räucherchips nach Wahl

Der Kugelgrill wird für eine Zwei-Zonen-Glut vorbereitet. Dabei glüht man einen Anzündkamin voll Holzkohlebriketts durch und schüttet die Briketts auf eine Hälfte des Kohlenrostes, sodass man auf einer Hälfte des Grills direkt über der Glut grillen und im anderen Bereich indirekt grillen kann. Wenn der Grill bereit ist und eine Temperatur von etwa 200–250 Grad hat, ölt man die Steaks leicht ein (wenn sie einen hohen Fettanteil haben, kann man sich das Einölen auch sparen) und salzt sie großzügig. Salz kann man bedenkenlos vor dem Grillen auftragen, denn das sorgt für eine schöne Kruste. Pfeffern sollte man erst nach dem Grillen, da die hohe Hitze dafür sorgt, dass der Pfeffer verbrennt und bitter wird.

Die Rumpsteaks werden dann auf den Grillrost über die Glut gelegt und etwa 2 Minuten je Seite gegrillt, bis sie Röstaromen und ein schönes Grillmuster angenommen haben. Anschliessend legt man die Steaks in den indirekten Bereich des Grills, gibt etwas Thymian auf die Steaks, legt das Räucherholz direkt auf die Glut und schließt sofort den Deckel des Grills. Durch die Lüftungsschieber des Grills steigt sofort der
Rauch auf, da die Räucherchips sofort anfangen zu glimmen und für einige Minuten Raucharoma an das Fleisch abgeben. Die Steaks werden jetzt, je nach Dicke, etwa 5–10 Minuten auf die gewünschte Kerntemperatur gezogen (in diesem Fall 54 Grad Celsius für medium rare). Wer sich nicht ganz sicher mit den Kerntemperaturen ist, sollte ein Grillthermometer verwenden, um die Temperatur zu überprüfen.

Wenn die Steaks die gewünschte Kerntemperatur erreicht haben, nimmt man sie vom Grill und lässt die Steaks kurz ruhen, bevor man sie anschneidet. Je nach Geschmack würzt man jetzt nochmal mit etwas Salz und Pfeffer.

Ein guter Wein darf zu einem guten Steak natürlich nicht fehlen! Ich empfehle euch den ERBEN Spätburgunder im Eichenholzfass – ein mittelkräftiger Rotwein, der es mit dieser Kombination gut auf sich nehmen kann. Sein feiner Körper harmoniert gut mit den Räucheraromen im Fleisch, zusätzlich kitzelt er die feinen Aromen des Thymians wunderbar aus dem Gericht.

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Grillen und einen guten Appetit!

DPOK 2016: Glückwunsch aus Traben-Trarbach nach Albuquerque!

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Gestern wurde in Berlin der Deutsche Preis für Onlinekommunikation verliehen. Ausgezeichnet wurden die besten Kampagnen aus dem Jahr 2015. Wie berichtet, waren wir für die Einführung unserer Crowdsourcing-Weine in der Kategorie Product Launch nominiert. Verena, Lisa und André hatten tagsüber zunächst die Möglichkeit, unser Projekt einer hochkarätigen Jury vorzustellen und ernteten dafür viel Lob und Anerkennung. Für uns war es spannend zu erleben, dass unsere Herangehensweise bei der Produktentwicklung auch außerhalb der Weinbranche sehr gut ankommt.

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Abends bei der Preisverleihung im Admiralspalast waren wir natürlich sehr gespannt und aufgeregt als es hieß: „And the Winner is …!“ Am Ende mussten wir uns leider einem Mann geschlagen gegeben, den viele von euch aus Serien wie „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ kennen. Mit dem gefühlten zweiten Platz können wir allerdings sehr gut leben. Denn wer würde sich schon gerne mit Saul Goodmann anlegen wollen?! Außerdem sind wir selbst Fans der Online-Kampagne, die kontextbezogene Anzeigen unter anderem auf SPIEGEL Online einsetzte. Deswegen die besten Glückwunsch aus Traben-Trarbach nach Albuquerque!

The winner took it all

Dementsprechend gut gelaunt und beschwingt ließen wir dann den Rest des Abends auf der Tanzfläche ausklingen. Wir sind froh, dabei gewesen zu sein und bedanken uns bei allen, die an uns gedacht und die Daumen gedrückt haben! Beim DPOK 2017 nehmen wir einen neuen Anlauf!

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10 Fakten über Spargel, die du noch nicht wusstest

Liebe Mitglieder der Erben Gemeinschaft,

seid ihr auch so große Spargel-Liebhaber wie ich und könnt gerade nicht genug vom Spargel bekommen? Dann habe ich heute 10 interessante Fakten zum Thema Spargel für euch! Ich bin gespannt, was ihr davon schon wusstet und was neu für euch ist. Kann man rohen Spargel essen? Wie viel Spargel wird jährlich in Deutschland angebaut und verspeist? Das und mehr beantworte ich euch heute in diesem Beitrag!

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  1. Tonnenweise Spargel
    2015 wurden in Deutschland 113.613 Tonnen Spargel geerntet. Beachtlich! Davon sind nur 4.000 Tonnen grüner Spargel, der Rest ist weißer Spargel. Grüner Spargel wird daher oft importiert, gerne aus Peru, Griechenland oder Spanien.
  2. Niedersachsen führt die Rangliste
    Mit 25 Tonnen Spargel wird in Niedersachsen der meiste Spargel angebaut, gefolgt von Bayern und Nordrhein-Westfalen mit je 18 Tonnen und Brandenburg mit 15 Tonnen. In Baden-Württemberg werden 10 Tonnen Spargel angebaut.
  3. Deutscher Spargel führt die Statistik an
    Jeder Deutsche hat 2014 durchschnittlich 1,3 kg Spargel verspeist. 80 % des verzehrten Spargels kommt dabei aus Deutschland. Ich bin dann wohl ein Ausreißer nach oben in der Statistik, ich komme auf mindestens 5 kg Spargel pro Saison!
  4. Was kostet Spargel?
    Durchschnittlich hat ein Kilo Spargel im letzten Jahr 6,70 Euro gekostet. Das kommt mir persönlich sehr wenig vor – ich kaufe meist direkt auf den Spargelhöfen bei mir in der badischen Heimat ein und hier kostet das Kilo weißer Spargel aktuell 8 Euro, der heimische grüne Spargel sogar 15 Euro pro Kilo!
  5. Wer sticht den Spargel?
    Gestochen wird der Spargel von rund 300.000 Saisonarbeitern, die überwiegend aus Rumänien und Polen kommen. Deutsche Spargelstecher gibt es so gut wie keine, da den Deutschen die körperliche Arbeit zu anstrengend ist und vergleichsweise gering vergütet wird, auch wenn der Mindestlohn von 8 Euro pro Stunde bezahlt wird. spargelhof-erbenwein
  6. Was zeichnet guten Spargel aus?
    Spargel gibt es meist als „HK I“ und „HK II“ zu kaufen. Die Abkürzung „HK“ steht für „Handelsklasse“ und gibt zum einen Auskunft über den Durchmesser der Spargelstangen, aber auch über die Qualität. Weiße oder violette Spargelstangen der HK I haben einen Durchmesser von mindestens 10 mm, die Stangen sind gut geformt und dürfen höchstens leicht verbogen sein. Die Spargelköpfe sind fest geschlossen, der Spargel ist nur leicht verfärbt und hat wenig Rost (Pilzbefall). In der HK II sind die Stangen dünner (mindestens 8 mm),die Spargelstangen dürfen etwas krumm gebogen und verfärbt sein, die Spargelköpfe müssen nicht fest verschlossen sein und etwas Rost und Holzigkeit ist erlaubt. Die Klasse „Extra“ ist eher selten zu finden, hier müssen die Spargelstangen mindestens 12 mm dick sein und die  Spargelstangen dürfen weder holzig noch gespalten sein.
  7. Frisch ist Trumpf
    Spargel besteht zu 95% aus Wasser. Damit ist das wichtigste Qualitätsmerkmal für Spargel unabhängig von der Handelsklasse die Frische, denn das Wasser verflüchtigt sich schnell und der Spargel wird holzig und hart.
  8. Spargel macht schlank!
    Spargel hat nur 20 Kalorien pro 100 g Spargel und wirkt entwässernd. Also ein prima Schlankmacher. Das bezieht sich allerdings nur auf die Spargelstangen selbst, nicht auf kalorienhaltige Beilagen wie Sauce Hollandaise oder zerlassene Butter ;-)
  9. Kann man rohen Spargel essen?
    Spargel kann man auch roh essen. Viele glauben, roher Spargel sei giftig, aber das ist ein Irrglaube. Roher Spargel schmeckt z. B. in dünne Streifen geschnitten und mit etwas Vinaigrette mariniert sehr gut in einem Spargel-Salat mit Melone und Avocado. Der Spargel schmeckt dann allerdings etwas anders als gewohnt, denn der typische Spargelgeschmack entfaltet sich erst beim Kochen!
  10. Spargel im Dessert?
    Spargel kann auch für süße Gerichte verwendet werden. Ich habe schon mal eine süße Spargel-Tarte Tatine mit Blätterteig, Zucker und Orangensaft zubereitet. Ein Gericht mit Überraschungseffekt und sehr, sehr lecker!

Quellen:

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/ernaehrung/so-teuer-war-spargel-lange-nicht-mehr-aid-1.5974073

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.die-spargelernte-und-der-mindestlohn-saisonarbeiter-sie-stechen-fuer-uns.b3caab51-df83-4759-8f9b-b1de3022e428.html

http://www.spargelseiten.de/tipps_fur_den_spargelkauf.html

http://schoenertagnoch.blogspot.de/2010/06/spargelsalat-mit-melone-und-avocado.html

http://schoenertagnoch.blogspot.de/2014/05/sue-spargel-tarte-tatin.html

 

 

Rezept der Woche: Gefüllte Erdbeer-Cupcakes

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In dieser Woche konnte uns Carina (Testcafe) mit ihren gefüllten Erdbeer-Cupcakes überzeugen. Sehen die Cupcakes nicht zum Anbeißen aus?

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Fruchtige Cupcakes mit leckerer Erdbeerfüllung – ein echter Sommertraum! Und ganz besonders lecker ist das Vanille-Topping! Denn das ist mit Schoko-Erdbeeren verziert.

Für die Muffins müssen Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen werden. Danach fügt man ein Ei und eine Prise Salz hinzu. Die Mischung wird gut verrührt und dann mit Mehl und Backpulver untergerührt. Damit es leckere Schoko-Muffins werden, streut man ein wenig Kakaopulver über den Teig. Nun wird das Ganze mit heißen Wasser übergossen und zum Schluss wird wieder alles verrührt. Den Teig nun in Muffinförmchen füllen und dann für ca. 20 Minuten bei 180° C in den Backofen schieben. Wichtig ist, dass die Muffins nach dem Backen komplett auskühlen, damit man sie später besser füllen kann.

In der Zwischenzeit wird die Füllung hergestellt. Dafür werden Erdbeeren und Vanillezucker püriert. Für die dekorativen Erdbeeren, die am Ende auf den Cupcakes drapiert werden, müssen zwei verschiedene Kuvertüren im Wasserbad geschmolzen werden. Danach die Erdbeeren mit der Spitze darin eintauchen und trocknen lassen.

Um das Topping herzustellen, benötigt man schaumig geschlagene Butter, Puderzucker und Frischkäse. Je nach Geschmack kann zusätzlich noch ein Aroma mit untergemischt werden. Carina hat sich für Vanillearoma entschieden.

Kommen wir zur Füllung: Dafür wird ein Loch in die Muffins gebohrt, welches bis zum Rand mit dem Erdbeerpüree gefüllt wird. Danach wird das Topping mit einem Spritzbeutel auf die Muffins gespritzt. Zum Schluss werden die Schoko-Erdbeeren auf den Cupcakes drapiert.

Natürlich darf eines nicht fehlen – das passende Gläschen Wein! Wir haben dafür die beliebte Erben Spätlese ausgewählt. Ein fruchtig-süßer Wein, der gerade mit der süßen Erdbeerfüllung toll harmoniert.

Macht den süßen Sommertraum wahr und backt, was das Zeug hält– das gesamte Erbengemeinschaft-Team wünscht viel Vergnügen dabei! :-)

Vielen Dank, liebe Carina, für das tolle Rezept!