Historie / Grevenburg

Die Ursprünge Traben-Trarbachs reichen bis in die Keltenzeit (also rund 2.000 Jahre) zurück. Nach den Kelten bevölkerten die Römer unsere Heimat. Sie schlugen ihre Lager bevorzugt in der Nähe von Flüssen auf, z. B. in Trier (Augusta Treverorum) und Koblenz (Confluentes). Erstmals urkundlich erwähnt wurde Traben bereits im Jahr 830.

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In der Vergangenheit war Trarbach der bedeutendere Teil der beiden Stadtteile. 1254 soll Trarbach die Stadtrechte erhalten haben; Grund hierfür ist die Grevenburg. Dort, bzw. auf der benachbarten Starkenburg, residierte die hintere Grafschaft von Sponheim, ein Grafengeschlecht, das aus dem Raum Bad Kreuznach stammte und bis an die Mosel expandierte. Das Stadtrecht dauert bis heute an.

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1904 wurden die Landgemeinde Traben und die Stadt Trarbach zur Stadt Traben-Trarbach zusammengeschlossen. Fünf Jahre früher, also im Jahr 1899, wurde die erste Moselbrücke zwischen Traben und Trarbach fertiggestellt. Im März 1945 wurde die Jugendstilbrücke von der deutschen Wehrmacht gesprengt; die jetzige Brücke wurde 1948 eingeweiht und von 2001 bis 2003 saniert.

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Im Jahr der französischen Revolution, 1789, gründete der 20-jährige Franz Wilhelm Langguth das Weinhandelsunternehmen in Traben-Trarbach. Der Stammsitz des Weinhauses der Familie F.W. Langguth Erben befindet sich im älteren Teil der Doppelstadt, in Traben, und wird bereits in der achten Generation geführt.