Glühweinrezepte mit Erben Wein

Wenn die Tage kürzer werden und die ersten Weihnachtsmärkte ihre Stände aufbauen, wird es Zeit für den ersten Glühwein. Heute teilt unsere Kollegin Frau Kivelitz ihre Lieblings-Glühweinrezepte mit uns :-)

Mulled wine

1. Der Klassiker in rot

 Zutaten:

  • 1 l Erben Spätburgunder lieblich
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bio-Orange
  • 2 Stangen Zimt
  • 3 Nelken
  • 2 Sternanis
  • 4 EL Rohrzucker

Den Erben Spätburgunder in einen Topf geben, den Zucker hinzugeben und so lange rühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Die Zitrone und die Orange in Scheiben schneiden und mit den Gewürzen (Tipp: die Gewürze in einen Teefilter aus Papier geben, mit einem Faden zubinden und in den Topf hängen) bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. Achtet darauf, dass der Glühwein nicht kochen darf.

Das Ganze zugedeckt ca. 1 Stunde ziehen lassen, evtl. auch kürzer – man sollte zwischendurch mal probieren. Dann die Gewürze entfernen. Wem der Glühwein nicht süß genug ist, der kann mit Zucker oder Honig nachsüßen.
2. Der an der Mosel sehr beliebte weiße Glühwein

Zutaten: 

  • 1 l Erben Riesling halbtrocken
  • 3 Bio Orangen
  • 2 Sternanis
  • 2 Stangen Zimt
  • etwa 4 EL Honig
  • 1 Vanilleschote halbiert

Die Schale einer Orange abschälen, nur die orangefarbene Schale – nicht das weiße darunter.

Dann alle 3 Orangen auspressen. Den Saft zusammen mit dem Weißwein, den Gewürzen und den Orangenschalen langsam erwärmen. Bei den Gewürzen empfehlen wir die gleiche Vorgehensweise wie bereits beim Glühweinrezept „Der Klassiker in rot“ genannt. Achtet darauf, dass der Glühwein nicht kochen darf.

Den Glühwein ca. 1 Stunde ziehen lassen, zwischendurch mal probieren. Dann die Gewürze entfernen. Nach Belieben mit Honig süßen.

Update Erben Gemeinschaft: Der „Erben Oechsle“ kommt

UnknownAnfang Dezember werden wir mit unserer Community-Plattform an den Start gehen, deswegen haben wir inzwischen die heiße Phase eingeläutet. Für alle, die beim Erben Winzerwochenende nicht dabei waren, sei unser Vorhaben noch einmal ganz kurz umrissen. Künftig wollen wir Fans und Freunden von Erben Wein unter dem Dach der „Erben Gemeinschaft“ besondere Vorteile bieten, wie den Zutritt zu Events an spannenden Orten rund um das Thema Wein und Genuss.

Schnell waren wir uns in einem Punkt einig: Wer als Mitglied aktiv ist und sich um die Marke verdient macht, soll dafür als Anerkennung einen Gegenwert erhalten. Viel diskutiert haben wir, wie wir diese „Währung“ innerhalb der Erben Gemeinschaft benennen sollen. Bei unserem letzten Treffen in Traben-Trarbach stand dann plötzlich ein Name im Raum, den wir alle gut fanden: „Oechsle“.

Für welche Aktivitäten man die „Erben Oechsle“ einstreichen kann, welche Prämien man dafür bekommt und wie das alles technisch funktioniert, daran arbeiten wir gerade mit Hochdruck, gemeinsam mit den Langguths. Wir sind schon gespannt, was ihr von unseren Ideen und Vorschlägen haltet und freuen uns auf Anfang Dezember.

Wisst ihr eigentlich was der Begriff „Oechsle“ bezeichnet? Ich gestehe, ich musste erst einmal nachschlagen ;)

Erben „Serviertipp“: Martinsgans

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Morgen ist der 11. November. Ein Tag, an dem in Mitteleuropa zahlreiche Bräuche gepflegt werden, die an den heiligen Martin von Tours erinnern. Überliefert ist nicht nur seine Barmherzigkeit, die sich in der Geschichte vom geteilten Mantel und im „Martinsumzug“ spiegelt. Legendär ist auch seine Bescheidenheit. Erzählt wird, dass die Einwohner der Stadt Tours Martin zum Bischof ernennen wollten. Dieser empfand sich des hohen Amtes unwürdig und versteckte sich in einem Gänsestall. Die Gänse jedoch verrieten ihn durch ihr aufgeregtes Schnattern. Martin wurde gefunden und musste wider Willen das Bischofsamt antreten. Von dieser Überlieferung leitet sich der Brauch der „Martinsgans“ ab.

Aus diesem Anlass möchten ich im November ein Rezept aus unserer Reihe „Erben Serviertipp“ mit euch teilen: Martinsgans mit der Lieblingsbeilage aus meiner Heimat, Haselnuss-Spätzle. Genießt zu diesem herzhaften Menü am besten unseren Erben Dornfelder Barrique. In Holzfässern gereift, entfaltet dieser kräftige Wein ein exzellentes Fruchtaroma, das ideal zum deftigen Fleisch der Gans passt.

Viel Spaß bei der Zubereitung und lasst es euch schmecken!


Zutaten

Für die Martinsgans

  • 1 Gans (ca. 41∕2-5 kg)
  • 2 große Boskoop-Äpfel
  • 3–4 Zwiebeln
  • 750 ml Wasser
  • 740 ml Hühnerbrühe, Kalbsbrühe, Gemüsebrühe oder Würfelbrühe, Brühe oder ein Fertigprodukt aus dem Handel
  • 1 Karotte oder Möhre
  • 1∕3 Knollensellerie
  • 1 EL Butter
  • 1 Bd glatte Petersilie
  • 1 frischer Majoranzweig oder 1 EL getrockneter Majoran
  • 2–3 frische Thymianzweige oder 11∕4 EL getrockneter Thymian
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Salz

 

Für die Spätzle

  • 500 g Mehl
  • 6 Eier
  • 200 ml Milch
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • Salz

Zubereitung

Das Backrohr auf 180 °C vorheizen. Die Gans von ihren Innereien befreien, innen und außen gut mit Wasser abwaschen und mit Küchenpapier abtrocknen. Sichtbares Fett aus der Gans entfernen. Alles Gemüse schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Gans innen und außen mit Salz, Pfeffer und innen mit den Kräutern einreiben. Die Äpfel säubern, vierteln, das Kerngehäuse ausschneiden und die Gans mit den Apfelvierteln füllen. Den Topf mit dem Wasser zum Kochen bringen. Die Gans mit der Brust nach unten in die Saftpfanne geben, das kochende Wasser zugießen und für für ca. 1 3∕4 Stunden in den heißen Ofen schieben. Die Gans regelmäßig mit dem Bratensud übergießen. Öfters das Fett aus der Saftpfanne abschöpfen. Nach ca. 30 Minuten die Keulen der Gans mehrmals einstechen (damit das flüssige Fett ablaufen kann). Die Butter in einer Sauteuse heiß werden lassen und den Magen, Hals und Flügelspitzen schön anbraten lassen. Das klein geschnittene Gemüse zufügen, leicht anbräunen lassen, mit der Brühe, Saft oder Rotwein aufgießen und ca. 40 Minuten durchköcheln lassen. Nach dieser Kochzeit den Saucenansatz beiseite stellen. Nach dem ersten Teil der Bratzeit die Gans wenden und weitere 1 3∕4 Stunden braten lassen. Öfters das Fett aus der Saftpfanne abschöpfen. 15 Minuten vor dem Bratende die Gans auf das Gitter legen und mehrmals mit dem kaltem Sojawasser von allen Seiten bepinseln (damit die Haut schön knusprig wird). Nach der Bratzeit die Gans warm stellen und den Bratensaft zu dem erkalteten Saucenansatz gießen. Die Sauce, soweit es geht, entfetten und um ein Drittel einreduzieren lassen. Die Sauce durch ein Feinsieb in eine Schüssel abseihen, zurück in die Sauteuse geben und erneut aufkochen lassen. Die Stärke mit dem kalten Wasser anrühren und die Sauce damit abbinden. Die Sauce abschmecken. Die Gans tranchieren und mit der Sauce in einer Sauciere servieren (Quelle: Rezepte-Wiki).

Für das Zubereiten der Spätzle das Mehl in eine größere Schüssel füllen und die Eier, die Milch, das Salz und die gemahlenen Haselnüsse hinein geben. Alles zu einem zähen, klebrigen Teig verrühren. Das geht mit einem Rührlöffel aus Holz und einem schwungvollen Arm am aller besten. Alternativ kann der Knethaken eines Mixers verwendet werden. Unbedingt den Teig kurz ruhen lassen (5-10 Minuten).

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Wer darin fit ist, kann nun die Spätzle vom Brett schaben. Ich habe einen Spätzlemaschine. Diese wird aufgesetzt und der Teig durch die Löcher gepresst. Achtung bei der Füllmenge – ist die Maschine zu voll, läuft der Teig raus. Es entstehen klassische lange Spätzle. Man kann sie auch mit zwei Esslöffeln zu Nocken formen und Mehlknödel kochen. Wenn die Spätzle gar sind, steigen sie an die Oberfläche und können abgeschöpft und in einen Sieb gegeben werden. Das muss man bei dieser Menge immer wieder zwischendurch machen, sonst fällt der Teig auf die fertigen Spätzle im Topf und verklebt damit.

Zu guter Letzt –  eigentlich darf Rotkohl bei diesem Gericht auch nicht fehlen :-) Wer hat ein tolles Rezept und möchte es mit mir teilen?

Viel Vergnügen beim Nachkochen und ‚bon appétit‘!

Studentenbesuch bei F.W. Langguth Erben

Sicher könnt ihre euch noch an die Einladung und das darin neu beschriebene Kapitel in der Unternehmensgeschichte erinnern. Offen, nahbar und dialogbereit – so lauten dabei die Schlagworte. Gemäß unserer neuen Ausrichtung empfingen wir, André Weltz, Alois Dietzen und meine Wenigkeit, rund 30 Studenten der Karlshochschule International University aus Karlsruhe in unseren heiligen Hallen.

Als wichtigste unserer Weinmarken steht Erben in der Regel im Fokus, dieses Mal jedoch nicht. Da wir noch weitere Weine im Sortiment haben, ging es in diesem Treffen ausschließlich um die Weinmarke Sontino BioVegan und deren Positionierung. Nach einer kurzen Unternehmenspräsentation standen wir den Studenten zu sämtlichen Fragen, von der Unternehmensorganisation bis hin zur Produktion, Rede und Antwort. Besonders interessant war für uns dabei das offene und ehrliche Feedback aus einem weiteren Blickwinkel.

Natürlich durfte zu diesem Anlass eine Kellerführung nicht fehlen. Unsere Kellermeister Herr Kettermann und Herr Storck haben die Studenten durch unsere Produktionsanlage geführt. Aufgrund unserer Zertifizierung nach dem International Food Standard (IFS) blieb auch eine standesgemäße „Verkleidung“ nicht aus. Nach der Arbeit wurde dieser Besuch noch durch ein besonderes Vergnügen gekrönt – eine Weinprobe mit Weinen der Sontino BioVegan Serie und der Erben Exklusiv Serie.

Wusstet ihr, dass die Weinmarke Sontino BioVegan vom Lebensmittel Praxis Verlag als Biomarke des Jahres in Silber ausgezeichnet wurde? Besonders hervorgehoben wurde in der Begründung der Jury die klare und erkenntliche Kommunikation durch unser BioVegan Label. Wir freuen uns sehr darüber!

 

Kellereiarbeit Teil 4: Rotwein herstellen

Wein kann in vier Arten unterschieden werden. Weißwein, Rotwein, Rosé und Schaumwein. Wie Weiß- und Roséweine hergestellt werden, habe ich an anderer Stelle bereits erklärt.

Bei Rotweinen wird es tückisch. Unbedarft wird schon mancher auf die Idee gekommen sein, Rotweintrauben einfach wie Weißweine zu pressen. Auf diese Art erhält man zumeist nur einen roséfarbenen Saft, da die Farbe bei vielen roten Rebsorten in den Traubenschalen enthalten ist. Im 18. Jahrhundert trieb das unseren letzten Trierer Kurfürst so auf die Palme, dass er 1787 den Anbau von Riesling per Gesetz durchsetzte. Dieses Gesetz blieb sogar bis 1987 bestehen und ist der Grund dafür, warum es an der Mosel vorwiegend Weißwein, oder genauer Riesling gibt.

Wie also bekommt der rote Wein nun seine Farbe?

Nachdem die roten Trauben gelesen wurden, werden sie entrappt, also von ihrem Stielgerüst entfernt, und dann gemaischt. Diesem Gemisch aus Trauben, Fruchtfleisch, Saft und Kernen werden nun Reinzuchthefen zugegeben. Reinzuchthefen kann man sich in etwa wie gewöhnliche Trockenhefe zum Backen vorstellen. Der Most vergärt dann in speziellen Maischegärbehältern. Die festen Bestandteile auf dem Most werden immer wieder durch Überschwall untergestampft.

Dabei löst sich, durch den Alkohol, der beim Gärprozess entsteht, die rote Farbe aus den Schalen der Trauben. Die roten Farbstoffe, auch Anthocyane genannt, sind alkohollöslich, nicht aber wasserlöslich. Ist die Gärung abgeschlossen, wird die Maische abgepresst. Man erhält so, je nach Sorte oder Art der Gärung, einen roten Wein. Dieses Verfahren wird Maischegärung genannt. Ein weiteres Verfahren der Rotweinbereitung ist die Maischeerwärmung oder Maischeerhitzung. In weiteren Beiträgen werde ich davon berichten. Seid gespannt :-)

Hier habe ich noch einen Video-Tipp für euch. Viel Vergnügen beim Anschauen!

 

Durch die Brille eines Radfahrers (II)

Vielleicht war es das letzte Mal für diese Saison, dass wir kurz unterwegs waren. Auch daher konnte man das vergangene, tolle Wochenende wunderbar zum Radfahren genießen. Bis zum Mittag lag noch Nebel über der Bernkasteler Badstube, aber danach wurde es einfach toll. Zuerst ging es am Samstag mit den Kollegen vom Radsport Club Stahlroß Wittlich in die Eifel, um dann auf dem Heimweg entlang der Mosel zu radeln. Nur noch vereinzelt waren Winzer bei der Traubenlese. Das Meiste ist geerntet. In den besten Süd- und Südwestlagen konnte man noch Parzellen entdecken, in denen vollreife Trauben hingen, die in der Sonne weiter an Mostgewicht gewannen. Auch der Weinberg der Familie Langguth in der Badstube wird davon profitiert haben.

Entlang Mehringer Goldkupp, Klüsserather Bruderschaft, Trittenheimer Altärchen und -Apotheke, dem Piesporter Goldtröpfchen, Brauneberger Juffer und zuletzt, kurz vor dem Zuhause, die Bernkasteler Badstube – überall gewann ich vielversprechende Eindrücke für sehr gute 2014er Mosel- und hervorragende Erben Weine.

Am Sonntag legten dann die Temperaturen sogar noch zu. Die Wetterstation in der Brauneberger Juffer, 200 m direkt oberhalb der historischen Römischen Weinkelter, wies an diesem Sonntag erstaunliche 22 °C aus. Ein sympathischer Wert für diese Jahreszeit, wie ich finde. Nächstes Wochenende nehme ich mir noch die Mosel flussabwärts vor. Wahrscheinlich wird bis dahin die Lese 2014 abgeschlossen sein.

Lagebesprechung

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Es gibt mal wieder Neuigkeiten zur Erben-Gemeinschaft: Heute haben wir uns in Traben-Trarbach zusammengefunden, um den aktuellen Entwicklungsstand unserer Markenbotschafter-Community zu besprechen, die wir Mitte September feierlich ins Leben gerufen haben. Während draußen der Herbst versucht, trübe Stimmung zu verbreiten, sind wir hier drinnen im warmen Konferenzraum bei den Langguths bester Dinge.

Wir arbeiten derzeit intensiv daran, dass es hier bald richtig losgeht und freuen uns auf viele virtuelle und reale Wiedersehen!

Ansichten eines Neumoselaners

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Liebe Erben Freunde!

Inzwischen wohne ich bereits seit fünf Monaten im schönen Traben-Trarbach, und ich kann mich einfach nicht an dieser schönen Umgebung satt sehen. Ich möchte euch hier im Blog gerne regelmäßig an den Eindrücken teilhaben lassen, die ich gemeinsam mit meiner Kollegin, Frau Lilo Snel, in Wort und Bild festhalte. Darf ich euch zu einer virtuellen Sightseeing-Tour einladen? Starten wir mit dem Fluss, der diese Region so typisch macht, der Mosel. Let’s go!

Typisch für die Mosel sind die Nebelschwaden im Herbst, die vormittags über dem Tal stehen und die für die nötige Feuchtigkeit an den Reben- und Waldhängen sorgen. Steigt der Nebel, verspricht es ein sonniger Tag zu werden. Die Personenschiffe laden zu einer Fahrt auf der Mosel ein. Auf beiden Uferseiten befinden sich die Anlegestellen der „Weißen Flotte“, so nennt man die Personenschifffahrt an der Mosel. Übrigens genossen schon die alten Römer die Fahrt auf der Mosel: Denn wo sonst kann man die beeindruckende Landschaft besser genießen als vom Fluss aus?

Für eure Ausflugsplanung: Die Personenschifffahrts-Gesellschaften bieten Rund-, Tages-, Halbtages- und Abendfahrten mit Tanz- und Livemusik an; weiterhin Sonderfahrten nach Vereinbarung. Täglich Traben-Trarbach – Bernkastel-Kues und umgekehrt oder Traben-Trarbach – Zell und zurück.

Hier noch ein paar statistische Daten:

  1. Die Mosel ist der größte deutsche Nebenfluss des Rheins. Sie fließt durch Frankreich, Luxemburg und die deutschen Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz.
  2. Länge: 545 km
  3. Flussgebiet: 28.286 km²
  4. Quelle: Vogesen
  5. Mund: Rhein
  6. Städte: u. a. Trier, Cochem, Koblenz, Bernkastel-Kues, Metz, Remich
  7. Brücken: Moseltalbrücke, Römerbrücke
  8. Länder: Frankreich, Luxemburg, Deutschland

Ach ja, wenn die Mosel Hochwasser führt, wird die Schifffahrt komplett eingestellt. Doch dieses Thema werde ich in einem späteren Beitrag noch vertiefen.

Euer André

Neues aus dem Erben Jubiläums-Weinberg – Die Traubenlese

Als ich am Samstagmorgen bei dickem Nebel und leichtem Regen in Richtung Erben Jubiläums-Weinberg aufgebrochen bin, haben sich meine Gedanken nur um das vorherrschende Wetter gedreht. Als Winzer versucht man, die Trauben möglichst trocken zu lesen, denn nasse Trauben verwässern den Most unnötig. Im Berg angekommen, hat sich der Nebel jedoch bald in Wohlgefallen aufgelöst und die liebe Sonne hat unsere Trauben schnell abgetrocknet.

Die Stimmung beim Lese-Team, bestehend aus vielen Bekannten und Freunden der Familie Langguth, war prächtig. Immer zu zweit wird eine Zeile gelesen, da bleibt trotz der hohen Konzentration genug Zeit, um Anekdoten auszutauschen und herzhaft zu lachen. :) Wie ich zuvor berichtet habe, waren mittlerweile ein paar faule Trauben mit dabei, diese wurden sehr gründlich eliminiert und haben es nicht bis in die Lese-Bütte geschafft.

Bei den Rebstöcken unserer Patrone und Paten habe ich gerne selbst Hand mit angelegt. So ging es Stock um Stock an die süßen Früchte dieses Jahrgangs. Direkt vom Stock weggenascht, schmecken die Trauben schon süß, fruchtig und um Längen besser wie gewöhnliche Tafeltrauben aus dem Supermarkt. Einem schönen Moselwein steht hier kaum noch etwas im Wege.

Wer viel arbeitet, muss natürlich auch was essen. Bei uns gab es am Samstag eine deftige Kartoffelsuppe mit Würstchen und natürlich einem Gläschen Wein. Ein typisches Weinbergs-Essen: Deftig und warm direkt vor Ort eingenommen, ist dies immer mein persönliches Highlight an einem Lesetag. :) Wunderbar gestärkt ging es nach der Mittagspause weiter. Bis in den Nachmittag hinein wurde gelesen.

Wenn die roten Boxen voll sind, werden diese in eine große Bütte umgefüllt und zur Verarbeitung in das Kelterhaus gebracht. Was mit den Trauben dann passiert, werde ich jedoch in einem weiteren Beitrag erzählen. Fortsetzung folgt! :)

Blick zurück nach vorn – Erben Winzerwochenende

 

Genau vier Wochen liegt das Gründungstreffen der Erben Gemeinschaft nun bereits zurück. Je mehr Zeit ins Land zieht und je größer der Abstand wird, desto klarer formt sich die Erkenntnis, dass die Begegnung mit so vielen lieben Menschen etwas ganz Besonderes war und dass dieses Wochenende für immer einen Ehrenplatz im Fotoalbum meiner Erinnerungen einnehmen wird.

Mit großer Freude haben wir wahrgenommen, dass dies bei vielen Teilnehmern ebenso der Fall ist. An dieser Stelle vielen Dank an Alice, Bella, Claudia, Matthias, Patrick, Sabine, Thomas und alle anderen für eure zahlreichen Beiträge in Blogs, auf Facebook, Twitter und Instagram. Wir haben uns über jede einzelne Wortmeldung gefreut. Die positiven Rückmeldungen haben uns Mut gemacht und sind uns Ansporn, auf dem von uns eingeschlagenen Weg konsequent voranzuschreiten.

Die vage Idee einer Community aus Freunden und Fans unserer Marke Erben hat inzwischen konkrete Formen angenommen. Besonders hilfreich bei den weiteren Überlegungen sind natürlich die Ergebnisse der Workshops, die wir gerade auswerten. Über den weiteren Entwicklungsfortschritt werden wir in den nächsten Wochen hier regelmäßig berichten. Seid gespannt! :)