Neues aus dem ERBEN Jubiläums-Weinberg

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Ihr Lieben,

es ist mal wieder an der Zeit für einen winterlichen Spaziergang zum ERBEN Jubiläums-Weinberg. In klirrender Kälte, aber bei herrlichstem Sonnenschein, haben wir uns warm eingepackt und auf den Weg gemacht. Und so sieht es momentan auf unserem Weinberg aus:

Die Reben sind geschnitten und ruhen nun für das bevorstehende Jahr. Der Rebschnitt ist eine hochsensible Phase in der Vegetation der Traube, er entscheidet heute schon über die Qualität und die Charakteristik des Weines vom Herbst 2017. Durch das gezielte Wegschneiden von Routen wird bestimmt, wie viele Trauben der Stock im nächsten Jahr tragen wird. Je mehr weggeschnitten wird, desto entspannter ist der Stock und desto höher ist die Qualität unserer Riesling Weine. Auch der ERBEN Jubiläums-Weinberg wird gezielt zurückgeschnitten, um die Qualität im Glas zu garantieren. Für die Hobbywinzer unter euch: Hier könnt ihr euch anschauen, wie der Rebschnitt genau vorgenommen wird.

Die Reben sind nun bedeckt von einer schützenden Schneeschicht. Bis zu minus 20 Grad im Januar und Februar sind für unsere Riesling Reben kein Problem.

Unser ERBEN Jubiläums Weinberg lädt zur Ruhe und einem entspannten Winterspaziergang ein. Als Krönung erwartet er uns mit diesem gigantischen Blick auf Traben-Trarbach.

Fast wie in den Alpen :-)

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Und da es in den letzten Tagen so richtig schön kalt an der Mosel war, treiben nun Eisschollen auf ihr herum :)

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Winterliche Grüße von der Mosel und bis bald,

Eure Verena

Knusper-Pizza mit Pastinake, Haselnüssen und Thymian

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Liebe Erben-Gemeinschaft,

gerade jetzt, wo es (zumindest gefühlt) nochmal richtig knackig kalt draußen ist, braucht mein Körper Seelenfutter!

Ein Essen, das einfach richtig glücklich macht, lecker ist und man dafür am besten nicht noch Stunden in der Küche stehen muss. Mein letztes Rezept, das ich euch hier mitgebracht habe, war ja zugegebenermaßen ein bisschen aufwändiger, aber es gibt auch einfach diese Tage, da muss es schnell gehen! Egal, ob man nach Feierabend nicht mehr so viel Zeit hat oder keine Lust … Da hab ich heute was für euch :-)

Es gibt eine leckere Knusper-Pizza mit Pastinaken, gerösteten Haselnüssen, Thymian und einem Hauch Honig! Knusprig-krosser Boden, cremiger Belag, ein schöner Crunch mit den Haselnüssen und eine tolle Geschmackskombination der nussigen Pastinake mit Thymian und dem Honig. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber MMHHHH …!

Weiter unten im Rezept erfahrt ihr, wie easy-peasy das ist!

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Die Pastinake (auch so ein Wintergemüse der Marke „optisch unscheinbar“), ist eines meiner liebsten Gemüse in der kalten Zeit! Von der Verwendung her ist sie vergleichbar unkompliziert wie eine Karotte, aber sie hat so ein mildes-nussiges Aroma! Hier auch der Vergleich zu ihrer Schwester, der Petersilienwurzel (rechts im Bild), die ihr von weitem doch recht ähnlich ist, aber wesentlich bleicher daherkommt …

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Hier mein Rezept für euch:

Knusper-Pizza mit Pastinake, Haselnüssen und Thymian

Rezept für zwei Personen als Hauptgericht in einer rechteckigen Tarteform:

1/2 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
etwas Fett für die Form
100 g Crème fraîche
1/2 EL Milch
1 Handvoll Haselnüsse
1 Pastinake (ca. 175 g)
1 kleines Bund frischer Thymian
1 EL Honig
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salz

Zubereitung:
Die Pastinake mit dem Sparschäler schälen und den Blätteransatz wegschneiden. Nun die Pastinake in möglichst dünne Scheiben schneiden bzw. mit einem Gemüsehobel hobeln.

Den Ofen auf 200° Ober-Unterhitze vorheizen. Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Die Pastinakenscheibchen für ca. 4 Minuten im Wasser blanchieren, bis sie weich sind. Sofort mit einer Siebkelle abseihen und gut abtropfen lassen. Die Scheiben mit Küchenkrepppapier trocken tupfen.

Nun die gewünschte Form gründlich fetten. Ich habe eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden in der Größe 35×12 cm verwendet. Alternativ kann die Pizza aber auch einfach auf einem mit Backpapier belegten Backblech backen.

In die gefettete Form nun den Blätterteig legen und etwas andrücken. Die Seiten, falls sie überstehen etwas einrollen. Die Crème fraîche mit der Milch glattrühren und nun die Pizza damit gleichmäßig bestreichen.

Die Haselnüsse grob hacken. Die Blättchen von den Thymianzweigen abstreifen.

Nun die vorgekochten Pastinakenscheiben auf der Pizza verteilen. Die gehackten Haselnüsse und die Thymianblättchen darüber streuen.

Nun die Pizza für ca. 15–20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. In den letzten Minuten den Honig darüberträufeln.

Die Pizza, sobald sie knusprig und fertig gebacken ist, aus dem Ofen nehmen und sofort servieren.

Guten Appetit!

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Lauwarmer Rosenkohlsalat mit Linsen-Apfeldressing und karamellisierten Walnüssen

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Liebe Erben-Gemeinschaft,

nachdem wir so langsam im neuen Jahr angekommen sind, hat natürlich längst jeder so seine guten Vorsätze gefasst (mancher vielleicht schon verworfen). Oder wie sieht es bei euch aus?

Nach so vielen Feiertagen, an denen man so schön geschlemmt hat, habe ich aber auch mal wieder große Lust auf ein bisschen was Grünes – so mit Vitaminen ;-) Aber nicht, dass wir jetzt hier einfach nur einen simplen Salat essen. Heute gibt’s nämlich einen lauwarme Rosenkohlvariation mit einem Linsen-Apfeldressing und karamellisierten Walnüssen. Schön winterlich, aber trotzdem wird man auf jeden Fall satt!

Du magst keinen Rosenkohl? Dann teste mal diesen Salat! Rosenkohl kann nämlich viel mehr, als nur schnödes, verkochtes Beilagengemüse sein, wie man es vielleicht als Kind schon nicht mochte!

Das Gute an diesem Rezept: Das Dressing lässt sich prima vorbereiten, sodass ihr euch nur noch um die Walnüsse und den Rosenkohl kümmern musst! Das ist zugegeben ein bisschen Arbeit, da für den Salat die Blättchen gebraucht werden, aber es ist ein echt tolles Geschmackserlebnis, das ihr ausprobieren müsst!

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Zutaten für vier Personen als Beilage:

500 g Rosenkohl (ungeputzt gewogen)

1 Prise Zucker

1 Schalotte

1/2 EL Olivenöl zum Anbraten

100 g Pardina- oder Belugalinsen

300 ml Gemüsebrühe

1 Handvoll Walnusskerne

1 gehäufter Esslöffel Zucker

1 kleiner Apfel (säuerliche Sorte, z. B. Braeburn)

1 EL Zitronensaft

3 EL Olivenöl

3 EL Apfelessig

1 EL mittelscharfer Senf

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Salz zum Abschmecken

1 Handvoll Walnusskerne

1 gehäufter Esslöffel Zucker

1 EL Butter

Zubereitung:

Den Rosenkohl waschen und putzen. Hierbei die äußeren, unansehnlichen Blätter und den Strunk unten wegschneiden. Nun die einzelnen Blättchen ablösen und beiseite legen.

Zunächst die Schalotte schälen und möglichst fein würfeln. In einem kleinen Topf das Olivenöl zum Anbraten erhitzen und die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Nun die Linsen zugeben, ganz kurz unter Rühren mitrösten und dann sofort mit der Gemüsebrühe ablöschen. Auf keinen Fall während des Kochens Salz zugeben – das würde sich negativ auf die Kochzeit auswirken oder die Linsen würden gar nicht weich. Die Linsen in ca. 30 Minuten gar kochen.

Nun für die karamellisierten Walnüsse eine Pfanne ohne Zugabe von Fett erhitzen. Darin die Walnusskerne von allen Seiten anrösten, sodass sie zu duften beginnen. Die Kerne aus der Pfanne nehmen. Nun den Zucker hineingeben, schmelzen und karamellisieren lassen. Das geht sehr flott – also unbedingt nur unter permanenter Aufsicht. Sobald der Zucker karamellisiert ist, die Walnusskerne dazugeben, kurz durchschwenken, sodass alle Nüsse mit dem Karamell in Berührung kommen und sofort auf ein Stück Backpapier geben und abkühlen lassen. Vorsicht, das Karamell ist sehr heiß, auch wenn es schon nicht mehr in der Pfanne ist.

Sobald das Karamell abgekühlt ist, einfach grob hacken und beiseite stellen.

Nun den Apfel waschen, entstrunken und in möglichst kleine Würfel schneiden. Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, sodass er nicht oxidiert. Aus dem Olivenöl, dem Apfelessig und dem Senf ein Dressing mixen.

Einen ausreichend großen Topf mit Salzwasser und einer Prise Zucker zum Kochen bringen. Hier nun die Rosenkohlblättchen darin für ca. 2–3 Minuten blanchieren, abseihen und sofort unter fließendem, kalten Wasser abschrecken. Die Rosenkohlblätter gründlich abtropfen lassen.

Die gar gekochten Linsen abseihen. Die Linsen mit dem vorbereiteten Dressing vermischen. Die Apfelwürfel unterheben. Das Linsen-Apfeldressing mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Einen Esslöffel Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die Rosenkohlblättchen kurz darin schwenken. Die Rosenkohlblätter nun auf vorgewärmten Tellern verteilen, mit dem Linsen-Apfeldressing beträufeln und mit den karamellisierten Walnüssen bestreut servieren.

Guten Appetit!

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„… not only Riesling“: das Vinocamp Mosel 2017

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Veranstaltungen für Menschen, die sich professionell oder aus Leidenschaft mit Wein beschäftigen, gibt es zuhauf. Vinocamps sind Branchentreffen der anderen Art. Hier geben sich Winzer, Blogger und Foodies ein Stelldichein, um sich in lockerer Atmosphäre zum Thema Wein auszutauschen. Am vergangenen Wochenende habe ich bereits zum dritten Mal an einem dieser Treffen teilgenommen. Auch diesmal habe ich wieder viele spannende Gespräche geführt und bleibende Eindrücke mit nach Hause genommen, die ich bei einem guten Glas Wein mit euch teilen möchte.

Austragungsort des Vinocamps Mosel 2017 war Hatzenport, ein kleiner Ort an der Terrassenmosel rund 60 Kilometer von Traben-Trarbach entfernt. Wo ich genau gelandet war, erfuhr ich sogleich auf einer Wanderung durch die örtlichen Steilhänge. Insgeheim hatte ich noch gehofft, die im Programm angekündigte Bergtour würde vielleicht wegen der winterlichen Witterung abgesagt, aber da hatte ich die Rechnung ohne den Bürgermeister von Hatzenport gemacht. Der ließ es sich nämlich nicht nehmen, mit uns einen ausgedehnten Zug durch die Weinberge seiner Gemeinde zu machen. Am Ende waren wir ziemlich froh, dass einer unserer Wandergesellen eine Thermoskanne mit Glühwein dabei hatte.

Am Samstag ging es dann an die Arbeit. Wobei bei einem Barcamp zum Thema Wein das Vergnügen und der Genuss selbstredend nicht zu kurz kommen dürfen. So wurde der Begriff „Bar„, der eigentlich aus der Informatik stammt und der in diesem Bereich eine ganz andere Bedeutung hat, auch bei diesem Vinocamp wieder sehr wörtlich genommen. Davon zeugten spezielle Sessions zu Moselsekt und Kabinettwein, in deren Verlauf ich eine ganze Reihe edler Tropfen kennenlernen durfte. Ich selber habe gemeinsam mit Thomas von unserer Agentur und Jörg Utecht eine Session zum Thema „Pop-up Weinbars“ moderiert und dabei unsere „ERBEN Rooftop Winebar“ vorgestellt.

Den Abschluss des Tages bildete ein kulinarisches Meisterstück. Jörg, Bernd und Claus vom Rheinkombinat zauberten unter erschwerten Bedingungen ein 5-Gänge-Menü auf den Tisch, bei dem sich mancher Sternekoch eine Scheibe hätte abschneiden können. Begleitet wurden die Gänge von Weinen anwesender Winzer. Mein persönliches Highlight war übrigens der Häppchenteller „Crêpe mit Kräuterfrischkäse und confierter Kirschtomate, Heringssalat auf gedörrtem Roggenbrot, rauchige Bohnencreme auf Pumpernickel“. Prädikat: Besonders lecker!

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Ein Riesendank an Sven Zerwas, den einige von euch von den ERBEN Winzerfesten 2015 und 2016 kennen, der auch diesmal wieder die schwere Bürde der Organisation auf sich genommen hat. Möchtet ihr auch an einem Vinocamp teilnehmen? Marion steht mit dem nächsten regionalen Vinocamp in Rheinhessen vom 1.4. – 2.4. schon in den Startlöchern. Dabei sein lohnt sich sicher!

Topp! Der Korken quillt wieder!

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In den vergangenen Wochen haben wir viele Anfragen bekommen, die sich alle um ein Thema drehten. Tenor: „Wir wollen unser ERBEN Quiz zurück!“ Für viele Mitglieder unserer ERBEN Gemeinschaft scheint die Teilnahme an unserem Frage- und Antwortspiel, bei dem es darum geht, das eigene Weinwissen auf die Probe zu stellen, zur täglichen Routine zu gehören.

Wer wären wir, wenn wir uns das nicht zu Herzen nehmen?! Also haben wir uns zusammengesetzt, gemeinsam gehirnt, Fachbücher gewälzt und unseren Erfahrungsschatz geplündert und uns neue Fragen ausgedacht, die euch hoffentlich zum Knobeln bringen. Denn auch in diesem Jahr suchen wir wieder eine Oechsle-Königin bzw. einen Oechsle König.

Damit ihr euch gut auf den Wettkampf vorbereiten könnt, an dem im vergangenen Jahr über 1.500 Mitglieder teilgenommen haben, hat ab heute wieder unser Trainingslager eröffnet. Ab sofort habt ihr wieder die Chance, jeden Tag eine Frage zu beantworten und dafür 10 Oechsle einzustreichen, falls ihr richtig liegt. Wer fleißig übt, hat vielleicht das Zeug dazu, unseren amtierenden Quiz-König vom Thron zu stoßen.

Topp, der Korken quillt!

Überbackene Rotwein-Muschelnudeln gefüllt mit Wirsing

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Liebe Erben Gemeinschaft,

ich heiße Eva und blogge auf meinem Food- und Genussblog evchenkocht aus der schönen Pfalz über alles, was ich in meiner Küche so Leckeres koche, backe und brutzele. Meinen Blog und noch viel mehr Rezepte zum Nachkochen findet ihr hier

Ich freue mich sehr, dass ich gerade im noch grauen Januar ein bisschen Farbe auf unsere Teller bringen darf und diesen Monat hier zu Gast bei euch bin! Mehr über mich erfahrt ihr hier.

Gleich zu Beginn habe ich euch einen ganz bunten Teller mit Pasta und viel Gemüse mitgebracht – klingt jetzt erstmal nicht so spannend? Weit gefehlt – die Pasta ist nämlich nur für die Erwachsenen in Rotwein gegart, sodass sie eine tolle Farbe bekommen und gefüllt mit einer würzigen Wirsingfüllung sind. So macht auch Gemüse Spaß und ist ein echter Hingucker!

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Zutaten für die Pasta – für zwei Personen als Hauptgericht:

250 g große Muschelnudeln (auch bekannt als Conchiglie)

300 ml Rote Bete Saft (z. B. aus dem Reformhaus)

300 ml Erben Dornfelder Barrique

400 ml Wasser

2 TL Salz

Für die Füllung:

1/2 EL Butter

1 Schalotte

1/2 Kopf frischer Wirsing

100 ml Gemüsebrühe

4 EL Milch

150 g Ziegenfrischkäse (mild)

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle zum Abschmecken

Salz zum Abschmecken

Frisch geriebene Muskatnuss zum Abschmecken

Zusätzlich:

2 kleine Rote Bete-Knollen (roh)

2 EL Olivenöl

schwarzer Pfeffer

Salz

1 handvoll geriebener, kräftiger Bergkäse zum Gratinieren

Zubereitung:

Zunächst für die Füllung die Schalotte schälen und dann fein würfeln. In einer großen Pfanne die Butter erhitzen und die Schalotte glasig dünsten. Den Wirsing putzen, waschen und abtropfen. Die dicken Mittelrippen und den Strunk des Wirsings entfernen und die Blätter in schmale Streifen schneiden. Die Wirsingstreifen nun in die Pfanne zu den Zwiebelwürfelchen geben und unter Rühren anbraten.

Nach ein paar Minuten mit der Gemüsebrühe ablöschen und die Blätter etwas zusammenfallen lassen. Den Wirsing vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Für die Füllung nun den Wirsing in einem geeigneten Gefäß mit der Milch und dem Ziegenfrischkäse mit einem Pürierstab gründlich pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die abgekühlte Wirsing-Mousse nun in einen reißfesten Gefrierbeutel füllen – so lässt sich die Masse später besser in die Nudeln füllen.

Den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Den Rote-Bete-Saft, den Rotwein und das Wasser in einen ausreichend großen Topf geben und zum Kochen bringen. Das Salz hinzufügen und die Pasta nach Packungsanweisung in ca. 8–10 Minuten bissfest kochen. Dabei immer mal wieder umrühren, sodass die Nudeln nicht ankleben und von allen Seiten „Farbwasser“ abbekommen.

Während die Pasta kocht, können die Rote-Bete-Knollen geschält und geputzt werden. Zum Schälen am besten Einmal-Gummihandschuhe tragen, da der Rote-Bete-Saft extrem stark abfärbt. Stiel- und Wurzelansatz der Bete wegschneiden und nun mit einem breiten Gemüsehobel oder einer Mandoline möglichst dünne Scheiben hobeln.

Eine große Auflauffform oder backofenbeständige Platte mit einem Esslöffel Olivenöl fetten. Die Rote-Bete-Scheiben nun fächerartig in dieser Form auslegen. Mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Zwei Esslöffel des Nudelkochwassers aus dem Topf entnehmen und über die Scheiben träufeln.

Die Form nun für ca. fünf Minuten in den vorgeheizten Ofen geben, sodass die Rote Bete schon etwas vorgaren kann.

Nun die Nudeln abseihen und etwas abtropfen lassen. Jetzt jede Muschelnudel mit etwas Wirsingmasse füllen. Einfach den Gefrierbeutel an einer kleinen Ecke aufschneiden und so in jede Nudel spritzen.

Die so gefüllten Nudeln in die Auflaufform auf die vorgegarten Rote-Bete-Scheiben setzen und mit dem Käse bestreuen. Nun die Auflaufform wieder für 5–7 Minuten in den Ofen stellen, bis der Käse geschmolzen und die Pasta gratiniert ist.

Anmerkung: Dieses Gericht lässt sich prima vorbereiten, da die Füllung schon vorab hergestellt werden oder auch die ganze Auflaufform nochmals gekühlt und wieder erwärmt werden kann. Dann einfach kurz vor dem endgültigen Gratinieren erst den Bergkäse darüber geben und überbacken.

Guten Appetit!

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Hallo 2017!

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Wir wünschen allen Mitgliedern der ERBEN Gemeinschaft ein gesundes und glückliches Jahr 2017!

Ab heute sind wir wieder in alter Frische für euch da und freuen uns auf ein gemeinsames weiteres Jahr! Und wie ihr sehen könnt, hat uns das neue Jahr an der Mosel mit herrlichem Winterwetter begrüßt!

Wir sind voller Tatendrang und haben jede Menge neue Ideen für euch und die ERBEN Gemeinschaft im Gepäck! 2017 verspricht ein aufregendes und ereignisreiches Jahr zu werden :) Wir freuen uns drauf!

Eure Verena und das Team der ERBEN Gemeinschaft