SLAM 2016: Tag 1

Es ist soweit: Die epische Schlacht der Dichter beginnt, in wenigen Stunden starten die Vorrunden 1–6. Murmelnd werden Texte noch ein letztes Mal durchgegangen, Wörter akribisch umgedreht und Pointen geschärft, bevor es auf die Bühne geht. Immerhin geht es darum, sich gegen insgesamt 110 StarterInnen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg durchzusetzen und in eines der drei Halbfinals einzuziehen.

Ob man das Publikum überzeugen kann, hängt dabei nicht nur von der Qualität des vorgetragenen Textes ab, sondern auch von anderen Faktoren, wie dem Startplatz. Die ersten Startplätze sind dabei traditionell unbeliebt, weil das Publikum immer eine gewisse Zeit braucht, um „warm“ zu werden. Da hilft es auch nicht viel, wenn man als Favorit gehandelt wird, so wie David Friedrich, der heute Abend in der Vorrunde 6 im Keller Klub antreten wird.

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Der Performance-Poet begann bereits im Alter von 15 Jahren in seiner Geburtsstadt München mit ersten Auftritten auf Poetry-Slam-Bühnen. Inzwischen ist er Mitte zwanzig und damit ein alter Hase im Slam-Geschäft. Im Oktober diesen Jahres veröffentlichte er sein drittes Buch „Solange es draußen brennt“ (Satyr Verlag Berlin) und schaffte es 2013 und 2015 bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften ins Finale.

Hier sein Auftritt beim SLAM 2015:

Lieber Friedrich, wir wünschen dir viel Spaß auf der Bühne heute Abend und ein „heißes” Publikum. Wir werden am Freitag beim Einzelfinale und Samstag beim Teamfinale vor Ort sein und für flüssige Inspiration sorgen!

See you in Stuttgart!

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