SLAM 2016: die Eröffnungsgala

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Wenn sich die Bars mit Menschen füllen, die euphorisch einer Person mit Mikro auf einer kleinen Bühne zujubeln und der Herbstwind leise Verse anstelle von Blättern durch die Straßen bläst, dann kann die Erklärung dafür eigentlich nur eine sein: Es ist wieder Zeit für die „Nationals“, die deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam.

Rund 250 PoetInnen, Versenschmiede und GeschichtenerzählerInnen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg haben sich dieses Jahr auf den Weg nach Stuttgart gemacht, um sich miteinander in einem epischen Kampf der Dichter zu messen. Wer den traditionellen Wanderstock und damit den Titel „Deutschsprachiger Meister im Poetry Slam“ verliehen bekommt, entscheidet wie jedes Jahr das Publikum.

Die Regeln sind dabei denkbar einfach:

1) Alle Texte müssen selbst geschrieben und erdacht worden sein.

2) Das Zeitlimit für den Vortrag beträgt jeweils 6 Minuten (akustisches Signal bei 5:45 Min).

3) Kostüme oder andere Requisiten (abgesehen vom Textblatt) sind nicht erlaubt.

4) Es darf nicht überwiegend gesungen werden.

5) Eine willkürlich bestimmte Publikumsjury entscheidet über den Ausgang.

(Die ausführlichen Regeln des Slam 2016 gibt es hier)

Morgen treten die ersten TeilnehmerInnen gegeneinander an, um sich für die heißbegehrten Plätze im Finale am Freitag zu qualifizieren – und wir halten euch natürlich hier über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden!

Der Gewinner der letzten Nationals ist übrigens der Wuppertaler Poetry Slammer, Comedian und Kabarettist Jan Philipp Zymny. Wir haben ihn gestern auf der Eröffnungsgala getroffen:

Auch wir glauben, dass es ein großartiges Festival wird und freuen uns auf die kommenden Tage.

See you in Stuttgart!

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