Neues aus dem Erben Jubiläums-Weinberg: Der Rebschnitt

In den Wintermonaten steht der Rebschnitt an. Eine Arbeit, die ich an sonnigen Wintertagen immer gerne mache. Dieser Rebschnitt ist notwendig, weil die Rebe, ein Lianengewächs, im vergangenen Jahr viele Triebe gebildet hat. Wir Winzer kultivieren so die Rebe, um gute Belichtungsverhältnisse und eine harmonische Ernährung der Blätter sowie Trauben zu erreichen. Dies ist die Grundlage für gleichmäßig hohe Erträge und gute Qualität.

Beim Rebschnitt wird zweijähriges Holz, das aus dem Stamm und Schenkel gewachsen ist, zum größten Teil entfernt. Aus dem einjährigen Holz, das sind die Triebe, die in 2014 dazukamen und an denen im vergangenen Jahr die Blätter und Trauben wuchsen, wählt man das Fruchtholz für die kommende Wachstumsperiode aus. An diesem Fruchtholz haben sich im vergangenen Jahr sogenannte Augen gebildet. Aus ihnen werden im Frühjahr dann neue Triebe ausschlagen und wieder Blätter und Trauben ausbilden.

Über die Anzahl der Augen am geschnittenen Fruchtholz kann man den Ertrag regulieren. Als Regel für qualitätsbezogenen Rebschnitt gelten etwa 8 – 12 Augen pro m². Im Erben Jubiläums-Weinberg haben wir uns für einen strikt qualitätsorientierten Rebschnitt entschieden. Die Trauben der Patenschaftsreben im Trabener Königsberg sollen doch ein Optimum an Qualität und Güte bringen, um beste Voraussetzungen für einen harmonischen und wohlschmeckenden Wein zu erreichen, oder?

Das abgeschnittene Rebholz wird im Erben Jubiläums-Weinberg in der Zeile auf den Boden gelegt, damit es später maschinell gehäckselt, also zerkleinert und als Humus veredelt werden kann.

1 comment

  1. Ich finde es gut das Ihr soviel berichtet über die Arbeit in den Weinbergen.Ein bisschen kenne ich mich aus bin mal gespannt ob ich was neues lerne.

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