Erben Crowdsourcing – 10. Entscheid: der Serienname

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Zunächst einmal ganz herzlichen Dank an alle, die sich mit eigenen Vorschlägen an der Namensfindung beteiligt haben. Wir sind ganz beeindruckt von eurem Einfallsreichtum! Wir haben die Einsendungen gesichtet und nach interner Diskussion zunächst eine wichtige Entscheidung getroffen.

Wir werden bei der Benennung unserer neuen Erben Weine zweistufig vorzugehen: Da wir ein Produktpärchen entwickeln, suchen wir im ersten Schritt eine Bezeichnung für die neue Serie. Danach lassen wir im zweiten Schritt über die Namen für den Weißwein und den Rotwein abstimmen.

Die erste Frage lautet also: Wie soll unsere neue Erben Serie benannt werden?

Folgende Seriennamen stehen zur Wahl:

  • Inspiration
  • Kreation
  • Friends

Die Auswahl wurde von einer Jury getroffen, bestehend aus Mitarbeitern aus dem Hause Langguth. Dabei haben sowohl markenrechtliche Überlegungen eine Rolle gespielt, als auch unsere Anforderung, dass sich die neue Bezeichnung gut in unsere bestehenden Serien einfügen lässt (Erben Landwein, Erben Original, Erben Exklusiv).

Update 10.04.2015:

Die Auswertung steht fest:

47% Complete
35% Complete
18% Complete

Alle bisherigen Beiträge zum Erben Crowdsourcing auf einen Blick:

9. Entscheid: der Name (11.03.2015)
8. Entscheid: die Rebsortenauswahl (08.03.2015)
7. Entscheid: das Anbaugebiet: (07.03.2015)
6. Entscheid: die Rebsorte (26.02.2015)
5. Entscheid: das Geschmacksprofil (23.02.2015)
4. Entscheid: die Geschmacksrichtung (18.02.2015)
3. Entscheid: die Weinart (13.02.2015)
2. Entscheid: der Anlass (09.02.2015)
Der Anfang ist gemacht! (08.02.2015)
Los geht’s! (27.01.2015)
Ihr sagt uns, was wir abfüllen! (09.12.2014)

California Lovin‘

Mittlerweile liegt mein Besuch im Napa Valley, gelegen im US Bundesstaat Kalifornien, bereits einige Tage zurück, trotzdem möchte ich, wie versprochen, meine Erfahrungen und Eindrücke in einem Blogbeitrag mit euch teilen.

Kurz zum Napa Valley und dessen Geschichte:
Schon Ende des 19. Jahrhundert haben die ersten Pioniere die Möglichkeiten des Weinbaus im Napa Valley erahnt und sich fortan mit dem Aufbau eines Weingutes dort beschäftigt. Unter den Ersten waren Charles Krug und die Beringer Brüder. Die Zeit der sogenannten Prohibition, des Alkoholverbotes in den USA zwischen 1920 und 1933, war für die Region ein großes Problem. Es durfte kein Wein produziert und verkauft werden. Darum mussten sich die Arbeiter und Inhaber von Weingütern neue Erwerbsquellen suchen und sind später nicht in den Weinbau zurückgekehrt. Meist wurden die Kenntnisse über den Weinbau durch Europäer in die USA gebracht. Nur wenige Weingüter überlebten diese Zeit, teilweise durch illegale Handlungen, aber auch durch die Produktion von Messwein für die Kirchen.
Bedingt durch die Rückschläge der Prohibition und der Reblaus, die teilweise flächendeckend auftrat und ganze Rebflächen vernichtete, kam es erst in den 1970er und 80er Jahren zum Aufschwung im Napa Valley. Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung war der Sieg des 1973er Chardonnay aus dem Hause Chateau Montelena bei einer verdeckten Weinprobe mit französischen Weinen, dem sogenannten Judgement of Paris. Diese Geschichte wurde im Film „Bottle Shock“ verfilmt – absolut empfehlenswert. Mit diesem Triumph war klar, dass in diesem Tal exzellente Weine produziert werden können. Fortan war der Boom des Napa Valley unaufhaltsam.

Nun aber genug der geschichtlichen Exkursion – zurück zu den Tatsachen:
Zwischen vielen Chardonnays, Zinfandels und noch mehr Cabernet Sauvignons ließ sich kaum der Überblick behalten. Zum Glück habe ich von lieben Menschen einen Plan ausgearbeitet bekommen, den es „abzuarbeiten“ galt :-) In der Fülle von Betrieben werde ich hier nur eine Auswahl wieder geben. Es soll schon jetzt eines gesagt sein – ihr müsst einfach selbst hinfahren!

Beringer Vineyards: 
Meine Reise begann bei warmen und sonnigen 15° C Ende Februar zwischen Tulpen und Palmen im Anwesen der Beringer Brothers Winery. Besonders beeindruckend waren für mich die Geschichte und das Anwesen. Die deutschen Brüder Jakob und Frederick erwarben im Jahr 1875 rund 87 Hektar Land für ca. 14.000 US Dollar in der Region St. Helena im Napa Valley und begannen mit dem Aufbau des Weingutes als einer der ersten Winzer in der Region. Das bekannte Rhein Haus wurde im Jahr 1884 fertig gestellt und war dem Stil einer deutschen Villa nachempfunden. Noch heute gilt es als Wahrzeichen des Weingutes. Im historischen Keller durfte ein traditionelles Weinfass von der Mosel nicht fehlen.
Bei einer geführten Tour im Weingut durfte ich an einer Weinprobe zum Thema „Essen und Wein“ teilnehmen. Zu vier ausgewählten Weinen wurden je ein Stück Zitrone, Schokolade und etwas Salz gereicht. Damit lässt sich gut demonstrieren, wie sich der Geschmack eines Weines verändert, wenn unterschiedliche Geschmacksknospen der Zunge durch ein Gericht angesprochen werden. So lässt sich auch erklären, warum ein Lieblingswein zu manchen Gerichten nicht schmeckt, da vielleicht eine Geschmackskomponente überwiegt. Überwältigt von den Dimensionen dieser Winery zählt der Besuch zu meinen sogenannten „Walt Disney Erfahrungen“, alles toll und authentisch inszeniert, aber doch wie in einem Walt Disney Film :-)

Sterling Vineyards:
Weiter ging es zu Sterling Vineyards, hoch auf einem Berg gelegen, befindet sich das einer spanischen Mission nachempfundenen Weingut. Um auf das Anwesen zu gelangen, kann man mit einer Gondel fahren. In einem einmaligen Setting mit traumhaftem Blick über das Napa Valley erwartete mich eine ausgeschilderte Tour mit kleinen Ständen zum Verkosten der Weine. Eine Inszenierung der etwas anderen Art und ebenso in die Kategorie „Walt Disney Erfahrung“ einzuordnen. Durch den Ablauf der Tour konnte man gute Einblicke in das tägliche Geschehen erfahren. Leider hat mich sonst nicht so viel angesprochen, denn ein Besuch in einem Weingut steht und fällt mit den Menschen, die dafür leben – oder auch nicht :-(

Chateau Montelena:
Ein geschichtsträchtiger Besuch war die Weinprobe im Chateau Montelena. Natürlich habe ich als Reisevorbereitung den Film „Bottle Shock“ gesehen und war sehr beeindruckt, dass alles so aussieht wie im Film! Sogar den 1973er Chardonnay gab es noch im Glaskasten zu sehen, leider nicht zum Probieren :-( Den aktuellen Jahrgang gab es jedoch zu verkosten, und der hat mir in der Tat sehr gut geschmeckt. Ein toller Chardonnay, nicht zu viel Holz, nicht zu schwer, genau mein Typ!

… und vieles mehr!
Natürlich gab es noch viele weitere Betriebe zu erkunden. Vor allem kleinere Weingüter, wie St. Clement Vineyards, Napa Valley oder Stuhlmuller Vineyards, Sonoma Valley haben es mir mit ihren Weinen angetan. Allen Schaumweinfans ist Schramsberg Vineyards sehr zu empfehlen – morgens direkt nach dem Frühstück ein perfekter Start in den Tag :-) Nach einigen Tagen Weintasting habe ich lange nicht alles gesehen und werde mit Sicherheit zurückkommen. Wer also in Kalifornien ist oder eine Reise plant, sollte hier unbedingt einen Abstecher machen!

Erben Crowdsourcing – 9. Entscheid: der Name

 

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Langsam, aber sicher nehmen unsere beiden neuen Erben Weine Konturen an. Dank eures Engagements und eurer zahlreichen Beteiligung an unseren Abstimmungen, stehen die wichtigsten Kriterien der Herstellung nun fest.

Ihr habt entschieden, dass wir einen Riesling aus der Moselregion und einen Blauen Spätburgunder aus der Pfalz herstellen werden. Beide Weine sollen sich für ein gutes Glas Wein am Abend eignen, zum Beispiel in gemütlicher Runde.

Was noch fehlt, ist die Ausstattung. Und an dieser Stelle kommt erneut ihr ins Spiel. Wir wollen euch auch bei der Namensfindung und der Etikettengestaltung einbeziehen. Ab jetzt ist also vor allem euer Einfallsreichtum gefordert.

Damit sich unsere neuen Erben Weine möglichst gut vom übrigen Angebot abheben, suchen wir zunächst einen ansprechenden und auffälligen Namen, der entweder das Produktpaar oder jeden Wein separat beschreibt.

Bitte reicht bis spätestens Donnerstag, den 19. März eure Vorschläge ein.

Für die Einreichung eines Namens bekommst du 350 Oechsle gutgeschrieben. Wenn dein Vorschlag für den Entscheid ausgewählt wird, streichst du zusätzlich 1.500 Oechsle ein. Und falls deine Idee gar als Sieger aus der Endabstimmung hervorgeht, erhältst du sage und schreibe 25.000 Oechsle als Siegerprämie .

 

Alle bisherigen Beiträge zum Erben Crowdsourcing auf einen Blick:

8. Entscheid: die Rebsortenauswahl (08.03.2015)
7. Entscheid: das Anbaugebiet: (07.03.2015)
6. Entscheid: die Rebsorte (26.02.2015)
5. Entscheid: das Geschmacksprofil (23.02.2015)
4. Entscheid: die Geschmacksrichtung (18.02.2015)
3. Entscheid: die Weinart (13.02.2015)
2. Entscheid: der Anlass (09.02.2015)
Der Anfang ist gemacht! (08.02.2015)
Los geht’s! (27.01.2015)
Ihr sagt uns, was wir abfüllen! (09.12.2014)

 

 

Erben Crowdsourcing – 8. Entscheid: die Rebsortenauswahl

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Noch bis heute um 00:00 Uhr habt ihr Zeit, euch am aktuellen Entscheid zu beteiligen. Nachdem ihr beim 5. Entscheid mehrheitlich abgestimmt habt, dass euch die Rebsorte bei der Auswahl wichtig ist, machen wir es nun konkret.

Wir wollen von euch wissen: Welche regional typischen Rebsorten sollen bei der Herstellung unserer neuen Erben Weine verwendet werden?

Folgende Optionen stehen zur Wahl:

Für den neuen Erben Rotwein

  • Dornfelder
  • Blauer Spätburgunder (auch bekannt als Pinot Noir)
  • Regent

Für den neuen Erben Weißwein

  • Riesling
  • Müller-Thurgau (auch bekannt als Rivaner)

Die Wahlmöglichkeiten, die zur Abstimmung stehen, sind nicht willkürlich gewählt. Die Rebsorten stehen einerseits im Einklang mit dem Geschmacksprofil, das wir beim 5. Entscheid ermittelt haben, anderseits gehören genau diese Rebsorten zu den markantesten und repräsentativsten für das Gebiet.

Jetzt Rebsortenauswahl treffen und 150 Oechsle einstreichen!

 

Alle bisherigen Beiträge zum Erben Crowdsourcing auf einen Blick:

7. Entscheid: das Anbaugebiet: (03.03.2015)
6. Entscheid: die Rebsorte (26.02.2015)
5. Entscheid: das Geschmacksprofil (23.02.2015)
4. Entscheid: die Geschmacksrichtung (18.02.2015)
3. Entscheid: die Weinart (13.02.2015)
2. Entscheid: der Anlass (09.02.2015)
Der Anfang ist gemacht! (08.02.2015)
Los geht’s! (27.01.2015)
Ihr sagt uns, was wir abfüllen! (09.12.2014)

 

Erben Crowdsourcing – 7. Entscheid: das Anbaugebiet

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Wir bei Langguth Erben sind von Haus aus sehr traditionsbewusst. Das gilt besonders für unsere Marke Erben, die bekanntlich im letzten Jahr bereits ihr 50-jähriges Jubiläum feierte. Egal ob Rot, Weiß oder Rosé – die Erben Weine stammen seit jeher ausschließlich aus deutschen Anbaugebieten.

Auf Basis der bisher erzielten Ergebnisse in unserem Crowdsourcing-Projekt stellen wir für unsere beiden neuen Erben Weine jeweils drei Anbaugebiete zur Wahl, die für besonders charaktervolle Weine bekannt sind.

Die aktuelle Frage lautet: Aus welchem Anbaugebiet sollen die neuen Erben Weine stammen?

Zwischen folgenden Optionen könnt ihr wählen:

Für Rot: Rheinhessen / Pfalz / Baden 
Für Weiß: Rheinhessen / Pfalz / Mosel

Auch diesmal erhaltet ihr für eure Mitwirkung 150 Oechsle!

Zum Voting …

Update 06.03.2015:

Die Auswertung steht fest:

Rotwein:

37% Complete
35% Complete
28% Complete

Weißwein

60% Complete
24% Complete
16% Complete

 

 

Alle bisherigen Beiträge zum Erben Crowdsourcing:

6. Entscheid: die Rebsorte (26.02.2015)
5. Entscheid: das Geschmacksprofil (23.02.2015)
4. Entscheid: die Geschmacksrichtung (18.02.2015)
3. Entscheid: die Weinart (13.02.2015)
2. Entscheid: der Anlass (09.02.2015)
Der Anfang ist gemacht! (08.02.2015)
Los geht’s! (27.01.2015)
Ihr sagt uns, was wir abfüllen! (09.12.2014)

Neues aus dem Erben Jubiläums-Weinberg: Der Rebschnitt

In den Wintermonaten steht der Rebschnitt an. Eine Arbeit, die ich an sonnigen Wintertagen immer gerne mache. Dieser Rebschnitt ist notwendig, weil die Rebe, ein Lianengewächs, im vergangenen Jahr viele Triebe gebildet hat. Wir Winzer kultivieren so die Rebe, um gute Belichtungsverhältnisse und eine harmonische Ernährung der Blätter sowie Trauben zu erreichen. Dies ist die Grundlage für gleichmäßig hohe Erträge und gute Qualität.

Beim Rebschnitt wird zweijähriges Holz, das aus dem Stamm und Schenkel gewachsen ist, zum größten Teil entfernt. Aus dem einjährigen Holz, das sind die Triebe, die in 2014 dazukamen und an denen im vergangenen Jahr die Blätter und Trauben wuchsen, wählt man das Fruchtholz für die kommende Wachstumsperiode aus. An diesem Fruchtholz haben sich im vergangenen Jahr sogenannte Augen gebildet. Aus ihnen werden im Frühjahr dann neue Triebe ausschlagen und wieder Blätter und Trauben ausbilden.

Über die Anzahl der Augen am geschnittenen Fruchtholz kann man den Ertrag regulieren. Als Regel für qualitätsbezogenen Rebschnitt gelten etwa 8 – 12 Augen pro m². Im Erben Jubiläums-Weinberg haben wir uns für einen strikt qualitätsorientierten Rebschnitt entschieden. Die Trauben der Patenschaftsreben im Trabener Königsberg sollen doch ein Optimum an Qualität und Güte bringen, um beste Voraussetzungen für einen harmonischen und wohlschmeckenden Wein zu erreichen, oder?

Das abgeschnittene Rebholz wird im Erben Jubiläums-Weinberg in der Zeile auf den Boden gelegt, damit es später maschinell gehäckselt, also zerkleinert und als Humus veredelt werden kann.