Erben Crowdsourcing: Los geht’s!

 

crowdsourcing

Heute starten wir, wie bereits angekündigt, ein Experiment, das in vielen Aspekten neu ist – nicht nur für unser Haus, sondern für die gesamte Weinbranche. Für die Dauer von vier Wochen laden wir die Mitglieder der Erben Gemeinschaft ein, sich an der Entwicklung eines neuen Erben Weins zu beteiligen: zum Beispiel in Form von Abstimmungen bis hin zu kreativen Namens- oder Etikettvorschlägen. Mitmachen kann jeder, der sich hier in der Community angemeldet hat.

Das Verfahren klingt für eine Weinkellerei sicher ungewöhnlich, liegt aber eigentlich auf der Hand. Zum Einen sind solche sogenannten „Crowdsourcing-Projekte“ seit einigen Jahren aus vielen anderen Branchen und Bereichen bekannt. Zum Anderen beklagt sich der Handel oft über Produkte, die vollkommen an den Bedürfnissen der Kunden vorbei entwickelt werden und keine Abnehmer finden. Darum haben wir uns entschlossen, unsere Erben Freunde diesmal von Anfang an einzubeziehen.

An den Beginn haben wir ganz bewusst eine offene Frage gestellt: „Gemessen an deinen Bedürfnissen: Was ist dir an einem Wein besonders wichtig?“ Wir erhoffen uns ein breites Spektrum an Antworten, die dazu dienen sollen, die anschließenden Voting-Entscheide inhaltlich zu strukturieren und zu fokussieren. Bis zum 2. Februar habt ihr Zeit, eure Gedanken an uns weiterzugeben.

Selbstverständlich wird eure Mitarbeit an unserem Entwicklungsprozess angemessen honoriert und zwar in Oechsle, wie das hier in unserer Gemeinschaft üblich ist. Für die Mitwirkung am ersten Entscheid können beispielsweise 250 Oechsle eingestrichen werden. Wer sich an allen Entscheiden beteiligt, kann nicht nur bis zu 1.500 Oechsle sammeln, sondern erhält zusätzlich eine Flasche unseres Erben Crowdsourcing-Weins frei Haus.

Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis und freuen uns auf die Mitarbeit mit euch!

Tusch, Konfettiregen, Korkenknallen!

verlosung

Anfang Februar wird es spannend: Da nämlich werden wir sehen, ob unser 2014er-Jahrgang hält, was er versprochen hat. Unter fachmännischer Aufsicht werden wir hier bei uns in Traben-Trarbach eine Jungweinprobe veranstalten. Vor kurzem haben wir angekündigt, dass wir drei Teilnehmerplätze unter den Mitgliedern der Erben Gemeinschaft verlosen. Jetzt stehen die Gewinner fest:

Herzlichen Glückwunsch:
Alexander Kruser, Gaby Weimer und Andreas Freckmann!

Natürlich werden wir hier im Blog ausführlich vom Ergebnis der Weinprobe berichten und die geschätzte Meinung unserer Mitglieder mit euch teilen. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf ein Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern und lieb gewonnenen Freunden!

Und für alle, die diesmal nicht gewonnen haben, eröffnet sich schon bald die nächste Chance auf ein exklusives Erben-Event. Aktuell verlosen wir nämlich fünf Plätze für die Erben Tafelrunde am 19. Juni 2015 in Berlin: Wining and Dining in einer Geheimlocation irgendwo in der Hauptstadt. Überraschungen inklusive. Willst du mit dabei sein? Jetzt für 50 Oechsle ein Los erwerben!

Vinocamp Mosel 2015 – ein Rückblick

Veranstaltungstechnisch hat das Jahr mit einem echten Highlight begonnen: Am vergangenen Wochenende fand das erste regionale Vinocamp an der Mosel (#vcm15) statt. Wie bereits angekündigt, habe auch ich mich auf den Weg nach Moselkern gemacht. Für jeden, der nicht weiß, um was es sich bei einem Barcamp handelt, hier ein paar Hintergrundinfos.

Zum Warmup im Weingut Sonneneck in Müden am Freitagabend fanden sich bereits 20 wiss- bzw. weinbegierige Teilnehmer ein. Dort wurden wir von unserer Gastgeberin Angela Schwarz-Bleser sachkundig durch die heiligen Keller und das Sortiment geführt. Mein persönliches Highlight war eine Riesling Beerenauslese aus dem Jahre 1976. Als Fan von gereiften Rieslingen war ich direkt hin und weg :-)

Am Samstagmorgen ging es dann in die Vollen. Über 50 Teilnehmer fanden sich in der alten Wollfabrik in Moselkern ein. Eine wirklich „coole“ Location, im wahrsten Sinne des Wortes :-) Los ging es mit einer Vorstellungsrunde und der Sessionplanung. Wie sich zeigte, hatte sich eine dynamische, bunt gemischte Gruppe – bestehend aus Winzern, Bloggern, IT-Experten und Weinfreunden – eingefunden. Diskutiert wurde zu den vielfältigsten Themen: Chancen und Risiken der Social Media-Arbeit stand ebenso auf dem Programm,wie Regionales Marketing, Weinlagen oder Junge Zielgruppen. Wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, haben wir den Tag ganz entspannt bei einer „sozialen Weinprobe“ mit über 40 Weinen und einem regionalen Buffet ausklingen lassen.

Nicht weniger spannend ging es am Sonntag los. Bis zum Mittagessen wurde über Apfelwein, neue Veranstaltungsideen und die Profilierung von Weingütern gesprochen. Bis es dann schließlich hieß: „Alle zu Tisch – es gibt Wurst und Wein!“. Food-Pairing mit verschiedenen Wurstarten und den besten Schoppen (Literweinen) der Mosel stellte für mich den schmackhaften Abschluss des gelungenen Wochenendes dar.

Schon jetzt freue ich mich auf das Vinocamp Deutschland in Geisenheim, aber auch auf die nächste regionale Veranstaltung in diesem Rahmen. Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei Sven Zerwas alias Weinstift und seinem Team für die tolle Organisation. Außerdem bei Joachim Kaiser für die Impressionen.

Wer noch mehr erfahren möchte, findet bei Utecht schreibt weitere Eindrücke.

Update Erben Gemeinschaft: Note 2 für unsere neue Community-Plattform

durchschnitt

Seit Mitte Dezember hat unsere Erben Gemeinschaft ein neues, virtuelles Zuhause. Mit dieser Online-Plattform möchten wir den Freunden unseres Hauses einen spannenden Zugang zur Welt der Erben Weine bieten. Zu den Angeboten gehören unter anderem exklusive Events speziell für die Community, mit denen wir das Thema Erben Wein immer wieder neu und überraschend präsentieren möchten.

Um uns zu vergewissern, ob wir mit diesem Ansatz auf dem richtigen Weg sind, haben wir zuerst unsere „Weinflussreichen“ um ihre Meinung gefragt. So nennen wir bei uns intern die Teilnehmer des Erben Winzerwochenendes im vergangenen September, die uns seinerzeit sehr wertvollen Input gegeben haben, was die künftige Ausrichtung unserer Social Media-Aktivitäten anbelangt.

Trotz Weihnachtshektik haben sich viele Teilnehmer ins Zeug gelegt und die Webseite auf Herz und Nieren geprüft. In einer Schulnote ausgedrückt wurde die Community-Plattform mit einer 2,2 bewertet. Das hat uns sehr gefreut und ist uns Ansporn, die Erben Gemeinschaft stetig weiterzuentwickeln, sodass wir irgendwann hoffentlich sogar ein „Sehr gut“ erzielen. Wir arbeiten dran!

Wenn du noch nicht Mitglied bist, laden wir dich herzlich ein, dich anzumelden. Wir freuen uns über jeden neuen Erben Freund und darauf, dich persönlich kennenzulernen. Eine Chance bietet sich vielleicht schon bald, denn wir verlosen aktuell drei Plätze zur Teilnahme an unserer Jungweinprobe am 6. Februar. Wenn du dabei sein möchtest, registriere dich jetzt in der Erben Gemeinschaft und mit etwas Glück sehen wir uns demnächst in Traben-Trarbach.

Ansichten eines Neumoselaners (IV): der Mont Royal

Liebe Erben-Freunde,

ich hoffe, ihr hattet einen guten Start ins Neue Jahr und mögen sich eure Vorsätze 2015 erfüllen! Bleibt gesund und aktiv!

Auch in diesem Jahr möchte ich über die Ferienregion Mosel berichten. Heute lege ich euch eine Besonderheit ans Herz und zwar den Besuch der Festung Mont Royal. Mein Foto zeigt den Blick vom Stadtteil Trarbach nach Traben auf den Halbinselberg Mont Royal – die königliche Festung.

Moselschleife

Moselschleife, Blick von Trarbach nach Traben auf den Berg Mont Royal

 

Einige von euch sind beim Erben Winzerfest 2014 bereits an den Hängen des Mont Royal gewandert. Sicher erinnert ihr euch auch, dass der Erben Jubiläums-Weinberg ebenfalls im Berghang des Mont Royal liegt.

Ich möchte euch heute etwas über die Geschichte der Festung Mont Royal erzählen: Der französische Sonnenkönig Ludwig XIV ließ ab 1687 von seinem genialen Baumeister Vauban hoch über Traben eine gigantische Festungsanlage erbauen. Der Standort dieser 5 km langen Festung war strategisch klug gewählt: auf einer 200 Meter hohen Felszitadelle, an der engsten Stelle der Moselschleife bei Traben-Trarbach. Die Festung bot Lager für 12.000 Mann und 3.000 Pferde. Die Franzosen hatten dort ein eigenes Hospital errichtet. Die Festung war als Operationsbasis und Versorgungsdepot für die Rheinarmee konzipiert – uneinnehmbar. Von hier aus wurden mit Raubzügen die Eifel, den Hunsrück und das Moseltal unsicher gemacht. Zehn Jahre nach Baubeginn, als Folge des Friedensvertrags von Rijswijk (1697), mussten die Franzosen die Festung Mont Royal räumen, bekamen aber im Gegenzug dafür die Stadt Straßburg. Kein schlechter Deal, möchte man meinen. Das Gelände wurde „geschleift“, das bedeutet, dem Erdboden gleich gemacht.

Ich konnte mich davon überzeugen, dass sich auch heute noch die erhaltenen Reste der gewaltigen Mauern, Kasematten und Kellergewölbe sowie eine Wanderung um den Berg und in den Berg hinein lohnen. Übrigens: 2008 wurde die Festung Mont Royal Traben-Trarbach in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen.

Die Tourist-Info in Traben-Trarbach bietet jeden ersten Samstag im Monat (von Ostern bis November) eine Mont Royal Führung an. Beginn 12:00 Uhr, Kosten 4,00 Euro pro Person, Dauer 2 Stunden. Eine Rundwanderung, auf der viele spannende Geschichten über die ehemalige Festung Mont Royal erzählt werden.

Soviel für heute aus Traben-Trarbach

Euer André

Jungweinprobe in Traben-Trarbach: 3 Plätze zu gewinnen!

Wie ihr bereits im Beitrag von Alois lesen konntet, hat sich im Tank des Weines aus dem Erben Jubiläums-Weinberg einiges getan. Die Hefen haben den Zucker zu Alkohol vergoren und der Wein ist probierfähig.

In dieser Jahreszeit finden sich oft Winzer und deren Kollegen gemeinsam in hiesigen Kellern ein, um die Tröpfchen des aktuellen Jahrganges zu verkosten. Es werden Meinungen ausgetauscht, Weine beurteilt und gegebenenfalls noch hier und da ein Feinschliff besprochen.

Nach der ersten Probe sind wir von der Qualität unseres noch jungen 2014er-Jahrgangs überzeugt. Dennoch werden wir die Güte noch einmal unter Expertenaufsicht überprüfen. Diese sogenannte „Jungweinprobe“ findet am Freitag, den 6. Februar in den heiligen Hallen des Weinhauses F.W. Langguth Erben statt.

Ihr möchtet unter den Ersten sein, die unseren Jubiläumswein testen? Wir verlosen drei Plätze zur Teilnahme an unserer Jungweinprobe. Bis zum 18. Januar habt ihr noch die Möglichkeit, unter Einsatz von nur 50 Erben Oechsle in den Lostopf zu springen. Hier geht es zur Teilnahme! Viel Glück und auf ein baldiges Wiedersehen am 6. Februar :-)

PS: Der Gewinn beinhaltet eine Hotelübernachtung, Verpflegung sowie die An- und Abreise mit der Deutschen Bahn.

Wenn es im Keller gluckert und gluckst …

… dann findet die alkoholische Gärung im Tank statt. Für unsere Ernte aus dem Erben Jubiläums-Weinberg ist dieser Prozess nun abgeschlossen. Was genau passiert da in den Tanks?

Während dieses oft Wochen dauernden Geburtsprozesses wird der im Most enthaltene Zucker durch Hefen (Saccharomyces cerevisiae) zu Alkohol (Ethanol) und Kohlensäure (CO2) abgebaut und währenddessen Wärme abgegeben. An den Geburtswehen, dem Entweichen des Gärgases, kann man den Prozess mitverfolgen. Je nach Intensität der Gärung gluckert es im Gärtrichter, über den die Kohlensäure aus dem Fass oder dem Tank entweicht. Vor allem bei der Weißweingärung ist man darauf bedacht, den Prozess temperaturgesteuert und gezügelt bei 15-18 °C ablaufen zu lassen. Dadurch zeigt der Jungwein später eine stimmigere Aromatik und verfügt über einen höheren Anteil gelöster Kohlensäure im Getränk. Er schmeckt dann prickelnd frisch und fein. Für die Gärung ist die Hefe verantwortlich. Die kleinen einzelligen Pilze gelangen über die Luft oder über die Traubenhäute in den Most. Man kann sie auch dem Wein zugeben, ähnlich der Hefen beim Backen.

Die Gärung ist der einzige Prozess im Leben eines Weines, der reduktiv, unter dem Ausschluss von Luft, verläuft. Alle anderen späteren Einflüsse auf den Wein sind oxidativ, unter Lufteinfluss, und lassen den Wein altern (Lagerung, Licht, Schütteln …). So ist es immer wieder ein besonderes Erlebnis, den Jungwein in einem frühen Stadium probieren zu können. Nur hier zeigen sich einzigartige Primäraromen auf eine unvergleichliche Art, die man später im abgefüllten Wein so nicht mehr finden kann.

 

Die finale Runde der Aktion “Erben Serviertipps”: Wir präsentieren das 3. Gewinner-Rezept

Mit dem Jahr 2014 endet auch unsere Dezember Special-Aktion: der Erben Serviertipp. Wir haben euch darin in der Erbengemeinschaft dazu aufgefordert, zum jeweiligen Wochenwein ein Rezept zu kreieren und bei uns einzureichen. Alle Einreichungen wurden mit 900 Oechsle belohnt und der Wochengewinner durfte sich zudem über ein Weinpaket frei Haus freuen. In der dritten und letzten Runde, die vergangene Woche endete, wollten wir eure kulinarischen Ideen zu unserem Erben Spätburgunder Réserve trocken. Wie auch schon in Runde 1 und Runde 2 wollen wir euch an dieser Stelle gerne den Wochengewinner und dessen Rezept vorstellen. And the winner is … Karen! Herzlichen Glückwunsch! Dein süßes Rezept ist der Gewinner von Runde drei.

Rotweinkranz

Rotweinkranz

Zutaten:

300 g Butter

275 g Zucker

1 Packung Vanillezucker

1 Prise Salz

5 Eier

375 g Mehl

1 Packung Backpulver

1 TL Zimt

2 EL Kakao

ca. 100 -150 ml Rotwein, hier: Erben Spätburgunder Réserve trocken

2 EL Orangensaft

150 g Schokoladenraspeln

für den Guss: 100 g dunkle Kuvertüre

Deko: hier: schokolierte Kaffeebohnen

Butter zum Einfetten der Form

Zubereitung:

Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen. Die Eier nacheinander einrühren.

Mehl, Backpulver, Zimt und Kakao mischen, sieben und abwechselnd mit Rotwein und Orangensaft unter die Buttermasse rühren.

Die Schokoladenraspeln in den Teig rühren.

Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel gehen.

Eine Ringform oder eine Springform mit Rohrbodeneinsatz einfetten.

Den Teig in die Form füllen.

Bei 175 Grad etwa 60 Minuten backen. Abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Kuvertüre nach Vorschrift flüssig werden lassen und mit einem Pinsel auf dem Kranz gleichmäßig verteilen. Schokolierte Kaffeebohnen auf dem Kuchen verteilen.

Anmerkung:

Es ist ein leckerer Kuchen, der sich lange frisch hält. Als Deko könnte noch sein: Schokospäne, Schokopralinen und kandierte Orangenscheiben.

Wir danken allen, die an der Dezember Special-Aktion teilgenommen haben. Schon bald startet unser nächstes Special und wir freuen uns darauf, euch wieder dabei zu haben. Wie genau die Aktion aussieht, erfahrt ihr natürlich auch hier im Blog und direkt in der Erbengemeinschaft :)

Ein Neujahrsgruß

 

zitat

Das Silvestermenü ist verzehrt, die Raketen abgeschossen, die Reste vom Feste sind beseitigt und der Schnee geräumt. Die Redaktion des Erben-Blogs meldet sich zurück und nimmt gut erholt die Arbeit auf. Euch allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

Hoffentlich seid auch ihr alle gut gestartet? Habt ihr gute Vorsätze für das neue Jahr gemacht? Uns spricht das oben stehende Zitat aus dem Herzen :-)

Wir freuen uns auf das bevorstehende Jahr mit euch. Einen ersten Vorgeschmack auf die Aktivitäten der bevorstehenden 12 Monate konntet ihr bereits auf unserer neuen Community-Plattform sammeln. Und es kommt noch besser :-) Also seid gespannt!